Land Cruiser Adventure Club präsentiert:

TOYOTA OFF-ROAD FESTIVAL

Klingt spannend und anders als man es kennt. Ok wo ist es? Wlosciejewki bei Poznan (Posen)! Ok, dort fand doch das legendäre Treffen
vom TLC statt…

Noch einen letzten Blick auf die Organisatoren: Pawel- Pyrka und Michal, beide durch das TLC bekannt sind mit dabei! Die Mischung
aus Ort und Leuten war ein Garant für besondere und unvergessliche Treffen. Damit steigen aber auch die Erwartungen und es bleibt
die Frage offen was mit dem TLC ist? Der TLC hat seinen Schwerpunkt Richtung Warschau verlagert, sein Treffen findet im Großraum
Lodz statt, für uns zu weit weg!

Das entstandene Vakuum im Westen Polens füllt nun der Land Cruiser Adventure Club (LAC) aus und veranstaltet das TOYOTA OFF-ROAD FESTIVAL (TORF).

Entpsrechend dem Namen ist es natürlich wieder ein reines TOYOTA 4×4 Treffen, also Hilux, Land Cruiser, FJ-Cruiser und RAV.

Fernreisende oder „nur“ normale Land Crusier Besitzer- alle sind herzlich eingeladen.

Fernreisende oder „nur“ normale Land Crusier Besitzer- alle sind herzlich eingeladen.

Schon die Anmeldung ist erfreulich herzlich und wir bekommen prompt den Sonderdruck eines Reisemagazins, das sich ausschließlich dem Hilux widmet und ein ausgiebiges Roadbook in die Hand gedrückt. Das Roadbook verspricht schöne Touren im Umfeld des Treffens, die Touren reichen von 33 bis 130km und sollen auch gut zu fahren sein. Im Magazin finden sich tolle Berichte über Weltenbummler, die mit ihrem Luxen unterwegs sind.

Wieder fällt uns die liebevolle Gestaltung des Geländes auf, der LAC hat überall eigene Schilder aufgehangen. Zentraler Punkt ist mal wieder die Grillhütte mit rundum- glücklich- Versorgung. Wen wundert es , Roman der Betreiber der Hütte und des Geländes, ist einer der Hauptorganisatoren.

Hier an der Hütte stehen gleich mehrere Hüpfburgen, für familiären Spaß ist also gesorgt. Aber auch die älteren Teilnehmer wollen bespasst werden, nur feste und flüssige Nahrung reichen da nicht. Und im Gegensatz zu vorigen Treffen ist hier der Name Adventure Club Programm. Folglich gibt es keine Spiele mehr, was dem Treffen eine deutlich ruhigere Note verleiht. Dafür kann man im Eingangsbereich Fahrräder leihen, es gibt Kajak- und Motorboottouren, das Roadbook und wer sein Können unter Beweis stellen möchte, für dem sind auch im Fahrgelände über 50 Stempel an Schnüren verteilt.

Überraschend viele Deutsche sind vor Ort. Andreas und Ute sind hier Wiederholungstäter, aber mit ihnen ist der berliner LandCruiser Stammtisch vor Ort, ein geselliges Ründchen! Viele waren überrascht über die völlig problemlose Anfahrt- in Berlin auf die Autobahn, die geht in einem über die Grenze durch bis Posen, dort auf die Schnellstraße und nur die letzten Kilometer müssen über einige Orte gefahren werden.

Ja ntürlich darf auch der HiLux nicht fehlen, hier modifiziert von Arctic Trucks.

Es waren auch interessante Hilux zu shen, hier modifiziert von Arctic Trucks.

Aber auch der komplett umgebaute Rallye Ableger ist vertreten.

Aber auch der komplett umgebaute Rallye Ableger ist vertreten.

wieder dabei sind die Vorführfahrzeuge die zum Test im Gelände einladen, ein J15 und 3 HiLux

wieder dabei sind die Vorführfahrzeuge die zum Test im Gelände einladen, ein J15 und 3 HiLux

Der Abend wurde laaanng und sehr gesellig, wir waren bei den Berlinern, mit Lagerfeuer und live Musik im Hintergrund. Morgens geht es ruhig und beschaulich zu, man gibt dem Treffen die Ruhe sich selbst zu entwickeln. Das Flair könnte dem BTT Konkurrenz machen, einige Händler haben sich aufgebaut und präsentieren ihre Produkte, doch von der Messecharakter ist das TORF noch weit entfernt.

Nach dem gemütlichen Frühstück schlendern wir durchs Gelände und verfolgen einige Fahrer auf der Jagd nach den begehrten Stempeln. Die Stempel sind mit Schnüren an den Bäumen befestigt und die Stempelkarte wird mit einer Schnur im Fahrzeug fest gemacht, also muss man dicht genug an die Stempel heran fahren um stempeln zu können.

hier hängt Stempel 01 und ist noch recht gut erreichbar.

hier hängt Stempel 01 und ist noch recht gut erreichbar.

Ok, manche Stempel sind gut erreichbar, andere weniger gut und bei einigen sollte man sich mit einem freien Platz auf der Stempelkarte zufrieden geben. Natürlich gab es auch was zu gewinnen, doch dazu später mehr. Fahrerisches Können und die entsprechender Strategie sind der Weg zum Erfolg.

Beim Flatterband ist der Stempel, und es ist wesentlich schwerer ihn zu erreichen.

Beim Flatterband ist der Stempel, und es ist wesentlich schwerer ihn zu erreichen.

Aber mit vollem Einsatz von der Beifahrerin klappt es.

Aber mit vollem Einsatz von der Beifahrerin klappt es.

Zwischendurch zirkeln 3 neue Hilux und ein neuer J15 durchs Gelände. Ja du liest richtig, wieder hat TOYOTA fabrikneue Vorführfahrzeuge für jedermann breit gestellt.

Der HiLux sieht recht brauchbar aus, darum steigen wir neugierig ein.

Der HiLux sieht recht brauchbar aus, darum steigen wir neugierig ein.

Wir wollen dem auf dem Zahn fühlen. Als ein neuer Hilux gerade an der Seite steht, fragen wir nach einer Proberunde und tatsächlich sind sofort eingeladen. Der Instruktor weist und durchs Gelände und wir sind beeindruckt von der Geländegängigkeit der Serienfahrzeuge.

Innen geht es zeitgemäß zu wir sind überrascht wie komfortabel das Fahrzeug durchs Gelände cruist. Mit nur 1200km auf der Uhr ist der Lux noch recht jungfräulich.

Innen geht es zeitgemäß zu wir sind überrascht wie komfortabel das Fahrzeug durchs Gelände cruist. Mit nur 1200km auf der Uhr ist der Lux noch recht jungfräulich.

Danach geht es auf eine Roadbooktour. Wir entscheiden uns für einen 70km langen Trip. Es gilt 11 vorgegebene Bilder zuzuordnen. Es macht richtig Spaß, die Landschaft wechselt, wir fahren zwischen Feldern, Auen, durch kleine Dörfchen an vielen Bauernhöfen vorbei und durch die Wälder.

Schöne Landschaften laden zum Entspannen auf den Roadbooktouren ein

Schöne Landschaften laden zum Entspannen auf den Roadbooktouren ein

Polen 2016 (13)

Polen 2016 (17)

Ok, die Trockenheit hat die Strecke entschärft, aber auch unter normalen Bedingungen ist der Spaß garantiert. Die Piktogramme sind sehr verständlich und die Entfernungen stimmen exakt. Die Fahrer werden gebeten nicht über die staubigen Pisten zu heizen und auch nicht querfeldein zu fahren, doch das versteht sich von selbst! Zeit spielt absolut keine Rolle, wir werden am Ende gemütliche 4 Stunden unterwegs sein, Pausen und ein Stopp am Café mit eingerechnet.

Pause! Wo ist Luna?

Pause! Wo ist Luna?

In Aktion, wie immer wenn Wasser in der Nähe ist.  Ein nasser Hund im Auto ist aber nur bedingt empfehlenswert...

In Aktion, wie immer wenn Wasser in der Nähe ist. Ein nasser Hund im Auto ist aber nur bedingt empfehlenswert…

auch unter nassen Bedingungen sind die Pisten gut fahrbar.

auch unter nassen Bedingungen sind die Pisten gut fahrbar.

Am Wegesrand stehen die Wildblumen in voller Blüte!

Am Wegesrand stehen die Wildblumen in voller Blüte!

Polen ist voll im Umbruch, mittlerweile sind auch die Orte sind bunt geschmückt. Und in den Örtchen gibt es immer was zu entdecken.

Polen ist voll im Umbruch, mittlerweile sind auch die Orte sind bunt geschmückt. Und in den Örtchen gibt es immer was zu entdecken.

Am Abend lassen wir uns bewirten, Schnitzel, Pommes, Salat, das Ganze schmackhaft gibt es an der Grylownia. Gegen 20:00 Uhr ist dann der Höhepunkt des Festivals erreicht:

Auswertung der Roadbooks und der Stempelkarten. Unter den Teilnehmern werden dann die Gewinner gelost. Klingt zunächst mal komisch aber ich finde es mehr als Fair, wir sind hier mit Reisefahrzeugen auf einem Treffen und nicht mit dem Kampfgerät auf einer Trophy.

Danach werden unter allen Teilnehmern noch weitere 40 Preise verlost, Hauptgewinn ist eine Winde, vorab gilt jedoch der Dank an die Sponsoren und Organisatoren.

Dem kann ich mich an dieser Stelle nur anschließen, allen voran Michal, Pyrka und Roman sowie TOYOTA!

Leute, ihr habt eine grandiose Mischung aus Entertainment, Flair und Abendteuer gefunden, bitte macht weiter so! Und du lieber Leser nimmst den Kalender für 2017 und markierst den 14.06 bis 18.06 für das LandCruiser Off-Road Festival 2017. Wir erwarten dich!

PS: der Land Cruiser Adventure Club wird auch auf dem BTT vertreten sein, schaut also rein und informiert euch!


Neuer Reisebericht

Hallo liebe Gäste,

ich habe ein Experiment gewagt und mich in Sultanat Oman begeben um dort mit einem Mietwagen das Land zu erkunden.

Natürlich gibt es hier einen ausfühlichen Reisebericht!!!

 

Grüße, euer 007a


J4 Hardtop

Hallo zusammen!
Ich hab mich die letzten 2 Wochen wiedermal durchs Blech gewütet. Den 40er hatte ich schon vor einigen Jahren überholt, aber war zu faul, noch das Top zu machen. Das war mir seit jeher ein Dorn im Auge – denn es war nicht nur gammelig, sondern hatte auch eine 1cm dicke Makeupschicht drübergekleistert. Gehört übrigens eigentlich nen Softtop auf den Wagen, aber für Reisen wär das unpraktisch :)
Also wiegesagt, vom Vorbesitzer war auf den Seitenteilen massiv Überschüssiges Kleistermaterial. das sieht vor allem widerlich wulstig aus, wozu mittlerweile auch ein paar Rosthügel kamen.
So hab ich mich kopfüber in die Odyssee reingestürzt und aus geplanten 7 Tagen wurden 12! bei 10 Std am Tag – und das war nur die Blecharbeit! Also wer das sonst nochmal vorhat, der sei gewarnt: et macht kein Spass :( zumindest wenn man nicht viel zeit hat und das kann ja mal vorkommen…
Das knifflige sind halt die vielen Rundungen und Winkel, die hinten auch noch ineinander laufen. und man kann im Heckbereich schlecht maßnehmen, da die Geraden sehr kurz sind. Dießbezüglich war der Body dagegen ein Vergnügen :wink:

-Die vorderen Holme waren unten oft schon mehfach geflickt, deßhalb komplett raus damit und nachfummeln.

-Die oberen Heckrundungen waren noch nicht verbastelt, aber dennoch nicht mehr zu retten. Ich habe hier das zweite Teil mit mehreren Einschnitten nachgebaut, das wird außen runder und innen muss man nicht ganz so große Spalte zubraten.

-Die Seiten unter den großen Fenstern waren komplett durchlöchert, auch da gabs großzügig neues Blech (das braune 4 Kantrohr dient nur zur Verzugsvorbeugung beim Schweißen)

-von innen ein Winkel auf Stoß eingeschweißt, um Rostnester zu vermeiden.

-Die Rundungen der beiden Eckfenster sind besonders Geduldsfordernd, da sie in den Ecken zwei ineinander laufende Richtungen haben (horizontal in vertikale Krümmung) und außerdem eine doppelte Kantung benötigen, damit das Fenster hält. Dort muss man zig mal anpassen und wieder fixieren.

-die geraden Verläufe der anderen Fensterrahmen waren zum größtenteil noch recht gut. dort half t.w. eine durchgezogene Schweißnaht über die Kanten von Innen- und Außenblech.

-Der Bereich um den unteren Teil des Heckholms ist ein besonders großes Rostnest und auch einer der aufwendigsten Teile, da dort viele Winkel und Kanten ineinanderlaufen.

-Dann alles beischleifen und die Nähte mit Primer versiegeln

-Am Ende gabs die Anprobe mit HB-Männchen Effekt, da die Linke Seite in der Heckrundung sich durch die vielen Schweißnähte nach innen verkrümmt hat. Dort musste ich nochmal mit etwas Gewalt nachhelfen, aber Blech ist ja gutmütig 🙂 Man hat an diesen Stellen schlechte Geraden (zu kurz) an denen man Maß nehmen könnte.

-Oberflächenfinish gibts zu Weihnachten oder so, mal gucken …

So, nu zu den Fottos – da:

 

 

siehe auch: http://forum.buschtaxi.org/j4-hardtop-t43360.html

Gruß

Felix, 011


BTT 2013…

…auf ein Neues!!!

 

Es ist bereits schon spät am Abend als wir auf der Campingwiese eintreffen. Klar wird als erstes die Büüs klar gemacht und logisch sitzen wie noch eine ganze Weile zusammen. Wir überlegen ob es wirklich richtig war schon so früh anzureisen, immerhin sind nur eine handvoll Fahrzeuge auf den Wiesen. Und absolut gerade Plätze gibt es nur wenige, aber ein Holzklotz reicht zur Ausrichtung des Land Cruisers. Allerdings macht man auch nichts falsch, wenn man etwas früher anreist, im Zweifelsfall hat man einen Tag mehr zum entspannen. Wie immer wird es abends wieder frischer- so ist es halt im September. Doch Wolfgang hat bewusst vorgesorgt und seine Büüs XL mit im Gepäck.

Darf ich vorstellen, die Büüs XL- perfekt für größere Treffen.

Und egal welche Form von Lagerfeuer, eine Nebenwirkung gibt es immer, es wird spät bis man in die Horizontale kommt, der geneigte Buschtxibesucher wird mir da zustimmen.

Am Donnerstag füllen sich die großen Wiesen erstaunlich schnell, so das ich davon ausgehe das dies der erste- wenn auch inoffizielle- Tag des Treffens sein dürfte. Die Sonne gibt ihr Bestes und Händler bauen auf. Ja das berühmte Buschtaxifeeling ist schon da.

Am Donnsertag Abend sind Wiese und Händlermeile gute gefüllt, aber Platz gibt es dennoch genug!

Beim Gang über die Wiese treffen wir Herrn Stehr, der auch mit viel Herzblut dabei zu sein scheint. Er ist dabei, einige sehr originell gestaltete Ferienwohnungen auf dem Gelände zu bauen, nächstes Jahr wird man sich auch da einquartieren können.

Die perfekte Unterkunft für Familien und Leute mit Zeltphobie!

Und auch die ersten Anwohner kommen vorbei sich das lustige Treiben anzusehen. Die Händler bauen bereits auf und man kann bereits die ersten Schnäppchen schlagen. Abends ist es sternenklar in der Neumondnacht. Es gibt wenig Licht in der Umgebung und so kann man fast unendlich viele Lichter am Firmament entdecken, ein Hauch vom Wüstenfeeling kommt auf, dazu noch gleich eine gehörige Portion Fernweh. Klar das sind ideale Bendingungen um die ersten Reisepläne für das nächste Jahr zu schmieden.

Freitag hat nicht nur die Kasse geöffnet, sondern heute startet das volle Programm. Dabei muss man hier mal ausdrücklich schreiben, dass die Teilnehmer das Hauptprogramm ausmachen. Fast alle Händler haben auch aufgebaut, die Händlermeile mutiert zu einem kleinen Messegelände. Ich finde es toll das auch Händler die aus einer anderen Sparte kommen hier ausstellen. Der Blick über den Land Cruiser Tellerand ist immer interessant und oftmals auch lehrreich.

Schön dass auch neue Aussteller kommen, auch wenn das Treffen einen Hauch von Messe versprüht.

Die Sonne gibt heute alles, so dass sich die Temperaturen über 30°C einpendeln. Heute ist auch die Roadbooktour geöffnet. Herr Stehr hat sie ausgearbeitet und verlangt pro Befahrung 5€, die komplett dem Kindergarten zu Gute kommen- eine schöne Geste mit das Treffen weinig mit den Einheimischen solidarisiert. Wenn über 800 Land Cruiser ein Treffen abhalten bedarf es auch ein gehöriges Verständnis der Anwohner. Doch letztlich kommen sie gerne und schauen bei den Workshops zu oder genießen die Vorträge von nicht alltäglichen Reisezielen.

Was wäre das BTT ohne das berühmte Catering? Logisch ist man hier wieder dabei ein komplettes rundum- glücklich- Paket zu fairen Preisen zu präsentieren. Aber auch die ortsansässigen sollen profitieren also kaufen wir die Brötchen beim ortansässigen Bäcker.  Ein Philosophie die auch der Netzmeister teilt, denn eine ganze Reihe der Vorträge finden in der Ideenschmiede statt, einer urigen Wirtschaft, die sich am Rande des Firmengeländes befindet.

Die Anmeldung ist auch offen, sie zu finden ist recht einfach, eben da wo die Schlange ist, denn unaufhörlich rollt eine Armada von Fahrzeugen ein. Und Mittendrin findet man Alex, den Netzmeister, der wieder einmal mit vollem Einsatz dabei ist. Aber trotz aller Problemchen, er nimmt sich regelmäßig die Zeit hier und da mit den Besuchern einen kleinen Plausch zu halten.

Abends bekommen wir noch Besuch an der Büüs. Pyrka (ihr erinnert euch, der TLC- Camp Commander) und sein Kumpel Jurek schauen vorbei. Die Begrüßung ist herzlich und als Präsent wird ein äußerst schmackhafter polnischer Likör aufgemacht. Jurek lebt im Oman und ist Fotograf, von ihm werdet ihr später auch noch etwas zu lesen bekommen. Hier an der Büüs kommt seine Leidenschaft für das Fotografieren auf und er ist schnell in seinem Element.

 

Juret hat die unbeschreibliche Athosphäre vortrefflich eingefangen! Wer es life erleben möchte kann sich gerne zu uns gesellen.

 

Nach einer ruhigen Nacht, in der so einige Lagerfeuer flackerten, können wir wieder entspannt frühstücken. Auf der Wiese ist ein ruhiges aber reges Treiben. Hier und da werden einige Teile vor den Fahrzeugen ausgebreitet und natürlich wird geguckt und gefeilscht. Aber auch von der Händlermeile kommen bepackte Besucher hoch.

Dort gibt es fast alles zu kaufen. Das Angebot ist groß, angefangen beim obligatorischen 4×4 Equipment und Ersatzteilen, über Kleidung und Taschen bis hin zu Scheinwerfern und Campingzubehör. Ein Teilnehmer hat gleich ein neues Fahrzeug bestellt, Respekt!

Hier gibt es einiges zu gucken, und trotzdem ist der Platz bei weitem nocht nicht ausgefüllt!

Das Wetter ist mehr bedeckt und es regnet für eine Stunde. Doch das ist kein Weltuntergang sondern dient nur dazu neue Kräfte zu sammeln. Leider wird eine Passage der Raodbooktour zu rutschig, so dass die Gefahr besteht, dass einige Fahrzeuge ins Feld abrutschen könnten. Aus Sicherheitsgründen und um keinen unnötigen Ärger mit den Landwirten zu bekommen bleibt die Tour bis zum Ende gesperrt. Doch es bleibt bis in die Nacht über trocken.

Sonntag ist- wie gewohnt- für uns und die meisten anderen Teilnehmer Abreisetag.

Das Treffen war wieder einmalig schön! Gerne ziehe ich den Hut, was Alex hier wieder auf die Beine gestellt hat! Denn ich kann mich noch gut an das 2. BTT im Fort Fun erinnern, als unser Netzmeister auf der Bühne stand und mit gebrochener Stimme erzählte er habe geträumt das einmal 100 Land Cruiser zum Treffen kommen. Damals waren tatsächlich über 200 Fahrzeuge gekommen. Jetzt kann er wieder träumen, denn weit ist er nicht mehr weg von den 1000 Fahrzeugen.

Und das dies so perfekt und reibungslos läuft ist der Verdienst von ihm und den vielen ehrenamtlichen Helfern. Leute es ist einfach toll was ihr hier leistet und letztlich dafür sorgt dass dieses Treffen so einmalig ist, wie es ist.

Habt und vielen Dank für die vielen schönen und unvergesslichen Stunden die wir in den letzten Jahren auf dem BTT erlebten. Die gesamte Gang freut sich schon heute auf das BTT 2014, mit noch mehr Händlern und wieder einer schönen Roadbooktour, und wünscht dir Alex, dass du die 1000 knacken wirst.

 

Und in den langen dunklen Winterabenden haben wir genug Zeit vom BTT zu träumen...

Grüsse, Marcus 007a


TLC 2013

Im Osten viel Neues!

Das was uns als erstes in Auge sticht, als wir abends das Camp befahren, ist das Wetter. Die letzten Tage hat es recht ausgiebig geregnet und der Wetterbericht stellte keine Änderung in Aussicht. Doch bei der obligatorischen Platzrunde regnet es nicht. Wir suchen wieder ein schönes Plätzchen und hoffen auf unsere alte Nachbarn zu stoßen. Doch anstatt auf alte Bekannte, treffen wir auf einen schlammigen Weg und bekommen trotz Allrad und MT-Reifen Traktionsprobleme. Erst am Morgen werden wir feststellen das dies der einzige verschlammte Weg im Campinggelände ist.

Trotzdem finden wir recht schnell ein schönes Plätzchen gleich neben neuen Nachbarn und verbringen mit ihnen den Abend in der Grillhütte.

Futterkrippe, Kiosk, Grillhütte und Versammlungsraum in einem, hier ist Platz genug wenn das Wetter nicht mitspielt.

Petrus hat zum Glück nicht den Wetterbericht gehört und so präsentiert sich der nächste Morgen unerwartet freundlich. Das Gelände selbst erlebte einige Umbauarbeiten, die sich nicht nachteilig auswirken. Obendrein sorgte das Wetter für randvolle Schlammlöcher, bei denen sich die Bereiche drumherum gut zu fahren lassen.

Die Organisation haben diesmal verschiedene Mitglieder des TLC übernommen. Pyrka hat mit dem Camp ein einmaliges Treffen aus dem Boden gestampft und gönnt sich jetzt eine verdiente Auszeit. Allen Unkenrufen zum Trotz, wird das gesamte TLC-Camp, wie die Jahre zuvor, absolut reibungslos verlaufen.

Neues Gemeinschaftsspiel, mit mehren Familien zusammen für die Kinder ein Fort mit Eingang zu bauen.

 

Aber es gab auch geniale Geräte wo sich die Kinder austoben konnten…

…aber nach wie vor steht die gute alte Schlammpfütze beim Nachwuchs hoch im Kurs

An guten Dingen wird auch weiter festgehalten, so gibt es wieder viele Wettbewerbe und natürlich gibt es bei jedem wieder etwas zu gewinnen. Und wie gewohnt laufen bereits die ersten Spiele im Fahrgelände.

Und nicht nur deswegen haben wir fleißig geübt und peilen nicht zu unrecht eine Top-Platzierung beim Tütenfahren an. Doch auch hier hat sich etwas geändert. Die gute altbewährte Papiertüte wird durch eine schnöde, moderne, verdunkelte Skibrille ersetzt. Der Kurs ist diesmal sehr eng gesteckt, bei dem selbst die 73- er schon die Hütchen streifen. Da der Kurs für alle Fahrzeuge gleich ist, stoßen die langen Radstände- z. B. 95- er und HiLux- deutlich an ihre Grenzen und kassieren trotz sauberer Fahrweise oftmals Strafpunkte. Mit dem noch länngeren 75-er stehen wir auf einem völlig verlorenem Posten, also lassen wir und hoffen auf eine bessere Möglichkeit im nächsten Jahr.

 Der nächste Wettbewerb ist Trialfahren! OK normaler Weise nicht ganz so spektakulär und auch der Unterhaltungswert lässt manchmal zu wünschen übrig. Tja und genau da ist genau der Unterschied, hier erleben wir wieder eine Gaudie a la TLC:

Der harmlose Einstieg in den Trialparkurs

Der Kurs verläuft durch tiefe, ausgefahrene Schlammpfützen im Wald. Das Erste Fahrzeug ist ein: KJ90 im Serientrimm! Ich sehe schon auf euerer Stirn: Klar Mädchenachse, kann nicht gut gehen.

Die Schwierigkeiten lassen tatsächlich nicht lange auf sich warten.

Doch er schafft es, wenn auch mit Fremdhilfe. Danach kommt gleich ein LJ70- Trialgerät zum Einsatz.

Beherzt geht es in die Sektion!

Trotz schwungvollem Anlaufs und Vollgas schafft bleibt der Offroader hängen und wird anschließend mit der Winde wieder rückwärts herausgezogen.

Trotz vollem Einsatz ist der LJ70 gescheitert- aber das letzte Wort ist da noch nicht gesprochen.

Ein Discovery- Fahrer lässt es sich nicht nehmen die Qualitäten seines englischem Patienten unter Beweis zu stellen und geht den Parkur entschlossen an.

Ein Discovery! Mal sehen wie er sich hier schlägt.

Doch auch mit einem Land Rover kommt man auch nicht weiter.

Da geht nichts mehr! Als letzte Rettung kommt die Winde zum Einsatz.

Schnell steigt die Beifahrerin aus und die Winde kommt zum Einsatz. Tapfer kämpft sich das Team durch die Sektion, mit Vollgas und Winde geht es Stück für Stück weiter. Und nichts wird ausgelassen, kein Tor, kein Schlammloch. Doch nur ein Vorderrad dreht schnell durch, was auf ein nicht geschlossenes Mitteldifferential schließen lässt. Egal der Fahrer bleibt auf dem Gas und verpasst zur Freude der Zuschauer seiner die Beifahrerin mit dem durchdrehendem Vorderrad eine ordentliche Fangopackung.

Mit Vollgas geht es weiter. Man beachte die Dame in der Schlammfontäne.

 Jubelrufe hallen durch den Wald, und es hagelt hochgereckte Daumen!

Es lohnt sich, denn der Discovery kommt wieder frei. Ein glückliches Gesicht sieht aber anders aus.

Das die Winde beim Trial nicht eingesetzt werden darf ist bei dem Einsatz schnell vergessen und so bekommt das Land Rover Team zu Recht einen Applaus aus sie es bis zum Ende schaffen!

So angespornt kommt das LJ70- Trialgerät wieder zum Einsatz!

So jetzt geht es um die TOYOTA Ehre! Also rein ins Vergnügen!

Es gilt das folgende Schalmmloch zu meitsern.

Der LJ kommt zwar weiter als der Discovery, schafft es aber trotzdem nicht aus dem Schlammloch heraus.

Es fehlt wirklich nicht viel, also noch ein Versuch!

Dann eben mit mehr Schwung!

Der LJ springt ins Loch, schafft es aber immer noch nicht komplett heraus, doch so schnell gibt man hier nicht auf!

Eisern wühlt sich der LJ vor- und zurück, bis er in Qualm gehüllt ist. Das Schlammloch ist jedoch ohne Winde nicht zu schaffen.

Auch wenn der Wettbewerb danach abgebrochen wurde, so waren die Zuschauer die eindeutigen Gewinner dieses Events.

Und das Programm lief weiter. Das 4×4 rescue Team, das wie jedes Jahr, die komplette Veranstaltung betreute, demonstrierte anschaulich die Bergung eines Verletzten am Berg, oder aus einer schwierigen Lage.

 

Wesentlich unspektakulärer dafür nicht weniger nachhaltig ist die Seilaktion des Rescue Teams.

Es gab noch weitere Events, die vor Allem für die Familien und Kinder ausgelegt waren.

Doch wir waren hungrig, hatten noch keine Gespräche geführt und am Nachmittag war auch die Anmeldung geöffnet- kurz, wir hatten noch einiges zu Tun.

Bevor jedoch Stress aufkommt, setzten wir uns erstmal in einer lockeren Runde am Cruiser, kochten einen Imbiss und genießen die familiäre Atmosphäre. Und zwischendurch schafften wir es tatsächlich noch uns anzumelden. Und natürlich gab es wieder einige Geschenke, keine Frage oder?

Später schauten die polnischen Teilnehmer vorbei. Wie hier üblich läuft die Verständigung auf deutsch oder englisch und ist immer sehr herzlich. Wir treffen immer wieder bekannte Gesichter, unter ihnen sind auch Andreas und Ute die hier auch nicht das erste mal sind. Kurz, es wurde sehr gesellig.

Wer aufgepasst hat weiß, hier ist das deutsche Eck!

Erst in der Nacht beginnt es wieder ausgiebig zu regnen. Als wir morgens immer noch das Klopfen der Regentropfen hören schalten wir auf Entspannung, stehen etwas später auf und frühstücken in aller Ruhe.

Wer möchte kann heute an einer Roadbooktour teilnehmen. Doch wir hören schnell, das Fahrzeugliebhaber Abstand nehmen sollten, schade! Und so wird unser 75-er ein ganz entspanntes Wochenende haben. Und nur das Wetter lässt uns seine schlechte Laune spüren.

Das Fort ist fertig. Wäre das Wetter besser könnte man hier weitere Spiele machen!

Egal, wir inspizieren gespannt das Fahrgelände. Heute laufen hier keine offiziellen Aktivitäten, aber Motorengeräusch lassen uns hoffen die eine oder andere interessante Aktion zu erleben. Und richtig, es gibt wieder Fahrer, die die Qualitäten ihres Offroaders in diversen Schlammlöchern bis an die Grenzen auszuloten, und sich im direkten Anschluss ausführlich dem Thema Fahrzeugbergung widmen.

Schön! Und anderen bei der Arbeit zuzusehen mach auf die Dauer hungrig. Wir schlendern über die Wiese kommen hier und da ins Gespräch und machen dann Mittag in der Grillhütte. Auch wenn sie von außen recht klein aussieht, sie bietet reichlich Platz, das Angebot an Getränken und Speisen ist zwar übersichtlich aber mehr als ausreichend und und zudem recht schmackhaft. Das Angebot reicht von Pommes mit Schnitzel und Salat bis zu Wurst mit Brot. Und wer Vegetarier ist, der kann an seinen Tischnachbarn weiterreichen

Am frühen Nachmittag laufen hier Bildervorträge, ihr wisst ja, auch wenn man den Vortragenden nicht versteht, die Bilder verbreiten Fernweh auf künftige Reisen.

Später kehren die ersten Fahrer von der Roadbooktour zurück. Die Tour hatte mehr einen Trophycharakter, die Teilnehmer mussten sich durch manche Sektionen durch Winchen. Und auch die Umfahrungen hatten es in sich.

Am Abend ist wieder das Abschlussprogramm. Es wurden wieder TLC- Artikel versteigert, und wer wollte, konnte zu dem noch verschiedene T-Shirts und Pullover kaufen. Der Erlös kam in einen Topf, der für 2 behinderte Kinder und der Kinderkrebsstiftung Polen zugute.

 Schade dass am Sonntag wieder alles vorbei ist. Wir blicken zurück auf ein herrliches Wochenende, dem das schlechte Wetter nicht viel anhaben konnte. Und trotz der miserablen Wetteraussicht konnte die Anzahl deutscher Teilnehmer weiter zunehmen. Deren Feedback ist- wie schon üblich- eindeutig, es hat sich gelohnt zu kommen!

Der TLC hat also wieder ein richtig schönes Treffen organisiert, Gewinner waren die Teilnehmer, allen voran die Familien, die die Ruhige und entspannte Atmosphäre genießen konnten. Am Ende ist das TLC-Camp eine äußert gelungene Mischung aus  Gastfreundschaft, schönen Aktionen, ein einer Portion Buschtaxitreffen.

 Natürlich gibt es auch wieder ein TLC- Camp 2014. Die Organisatoren haben jetzt schon einige Ideen um das TLC- Camp weiter zu verbessern, wir dürfen gespannt sein. Und die deutsche Fraktion würde sich freuen nächstes Jahr wieder in Wlosciejewki bei Poznan (Posen) dabei sein zu können.

 

Also bis nächstes Jahr, Marcus 007a


Frühlingsgefühle bei der Gang…

Nach dem langen, kalten und Schneereichen Winter ist im April nun endlich das lang ersehnte warme Frühjahr gekommen. Die Bäume schlagen aus, auf den Wiesen treibt das saftige Gras, die Bienen fliegen die ersten blühenden Blumen an und die Zugvögel sind zurück und zwitschern laut ihre Lieder. Die Tage werden länger und endlich liegt ein sonderbarer Duft in der Luft. Frühlingsgefühle kommen auf- auch bei der Gang. Eine fast perfekte Idylle. Leider nur fast, denn was hier fehlt sind eindeutig eine Horde gepflegter Land Cruiser und das gemütliches Beisammensitzen an der Feuer.

Doch bevor der Frühling überhaupt loslegen kann, hat sich Wolfgang #001 schon lange Gedanken über einen Termin gemacht, der vom Wetter passen sollte und an dem es zu keinen Kollisionen mit Feiertagen oder anderen Treffen gibt

 Und gefunden- der nächste Schritt war die Mitglieder und einige handverlesene Gäste per Mail zum Saisonstart zu sich nach Hause einzuladen und so zum Frühlingsanfang die Cruisersaison standesgemäß zu beginnen.

Der Einladung folgten fast alle Mitglieder- auch die weiter entfernt wohnenden. Johannes #002 scheute keine Mühen und es kamen auch die Wikinger, die zu meiner Freude gleich ein nettes Souvenir mit im Gepäck hatten, doch dazu später mehr.

Mit Frikadellen, Salaten, heißen Würstchen und Brötchen war für das leibliche Wohl gesorgt, zudem gab es dann noch diverse überwiegend alkoholfreie (!) Kaltgetränke.

Auch wenn die Sonne scheint, hat Wolfgang auch eine beheizte Alternative für Schlechtwetter vorbereitet- schließlich soll es eine gemütliche Veranstaltung sein.

Um den recht frischen Temperaturen in der Nacht gerecht zu werden, kam standesgemäß eine Büüs zum Einsatz, die sehr viel Wärme abgeben kann. Aber nicht irgendeine Büüs, pünktlich zum Treffen hat es Wolfgang geschafft eine Büüs XL fertig zu bekommen.

Die Wärmeabgabe ist vorzüglich und der Himmel wird frei geblasen, auch wenn diese Büüs erst auf halbe Kraft läuft. Auch wenn die normale Büüs schon ordentlich Hitze schmeißt, setzt die XL noch mächtig eins obendrauf, so das man glaubt dass im Inneren eine Kernschmelze statt findet.

 

Recycling mal anders: Die Büüs XL, eine 33kg Gasflasche wurde für ihr neues Dasein noch mit diversen Blattfederteilen aufgehübscht.

Für die Nacht hat Wolfgang dann auch ein warmes Nachtlager bereitgehalten, doch es ist erst früh am Morgen bis wirklich alle in Morpheus Armen ruhen.

Der Samstag beginnt ganz entspannt, und noch einige der geladenen Gäste tauchen auf. Unter ihnen ist auch Wolli, der seinem Bagger einen freien Tag gönnte, um hier unter Gleichgesinnten zu sein.

 

Therapiestunde: Nach dem langen enthaltsamen Winter tut es einfach gut, in einer sehr geselligen Runde an der Büüs XL zu sitzen.

Zu Mittag gibt es 2 Suppen und Brötchen, auch wenn alle Beteiligten in der Lage sind, fest Nahrung aufzunehmen. Und wieder sitzen wir in kleinen Runden zusammen und erzählen eifrig. Die Kommunikation mit den Wikingern läuft auf Englisch, ab und an kommen noch Hände und Füße zum Einsatz. Wie ich erfahren musste, hat Jan #009 seinen schönen urigen 45-er Pickup verkauft- schade!

Und wenn es so entspannt und gesellig zugeht, darf man sich auch nicht wundern, wenn einige bekannte Opelaner mit ihren restaurierten Fahrzeugen vorbei schauen. Und ganz zu Wollis Freude kommt dann noch Haralds Bagger zum Einsatz, damit ich das Souvenir in Empfang nehmen kann.

Das kleine Souvenir ist ein funktionstüchtiger 1KZ-TE. Nochmals herzlichen Dank Jan!

Danach bricht die Gang auf, um entspannte Runde durch den landschaftlich reizvollen Niederrhein zu cruisen.

Den Abend verbringt die Gesellschaft in einer sehr entspannten ruhigen Runde, für eine gemütliche Atmosphäre sorgt dann wieder die Büüs XL.

Und natürlich gibt es wieder die standesgemäßen Dieselgespräche über die Cruiser, Projekte, Ideen, Reisen und wasweisichnichtnochalles.

Logisch, dass der Abend wieder lang wird, zudem ist ja für Speis und Trank in ausreichender Menge gesorgt. Nach einer kurzen Nacht ist Gibt’s es schon recht Früh Frühstück, dann ist für alle der obligatorische Rückmarsch angesagt- außer für Wolfgang und einigen Helfern, die die kleinen Spuren des außergewöhnlichen Wochenendes beseitigten.

 

Die Teilnehmer bekamen ein rundum- sorglos- Paket und konnten ein entspanntes Blattfeder- Gang- Wochenende genießen. Entsprechend positiv ist die Resonanz aller Beteiligten.

 

So bleibt nur zu hoffen, dass wir nächstes Jahr wieder so stilvoll in die Saison starten können.

 

Marcus 007a

 

Der Blick hinter die Kulissen:

Das Essen wurde von Freiwilligen vorbereitet, die Getränke- alkoholische selbstverständlich mit inbegriffen. Der Einkauf der Getränke und anderer Sachen wurde aufgeteilt.

Für die Kosten konnte jeder Teilnehmer einen freiwilligen Betrag in eine Dose spenden. Dort kam am Ende so viel Geld zusammen dass die entstandenen Kosten komplett gedeckt wurden- einen schönen Dank dafür. Danke auch für die Hilfe und das zubereiten der leckeren Speisen, vor allem an Asia unsere 007b. Und ganz besonderen Dank an Wolfgang, der sein Haus und Garten zu Verfügung stellte und die Organisation übernahm und zum Schluss ein herliches Danke an seine Frau, die ihn vom ersten Moment bei dem Vorhaben unterstützte.


Knackpunkt Verteilergetriebe

 

 

Getriebeverstärkung J4

von Felix, 011

Manche haben vielleicht den Bericht vom Kebatreffen 2012 gelesen, in dem ich ja
schon erwähnte, welches üble Schicksal mein Verteilergetriebe ereilt hat.

Um es vorweg zu nehmen, ich weiß bis jetzt noch keinen eindeutigen Grund für das
Sprengen des Getriebegehäuses. Es gibt lediglich eine Reihe von plausiblen Vermutungen
und Vergleichen zu anderen Fällen.
Ich habe Fotos von anderen J4 gesehen, bei denen das Malheur genau das gleiche Bild
zeigte. Paralleler Riss auf beiden Seiten des VG-Gehäuses auf Höhe der in der Mitte
liegenden Zahnradwelle.
Auffällig ist bei allen betroffenen Fahrzeugen, dass sie Veränderungen am Fahrwerk
hatten, ebenso bei mir. Höheres Fahrwerk, größere Räder. Wobei sich das in meinem
Falle eher dezent verhält (OME Mittel +ca. 5cm, Reifen 255-85-16 die 4cm mehr Durchmesser
haben als die originalen 7.50-16 und hinten Schäkel +2cm)

Ausgehend davon, dass die stärker gebogenen Federn und die längeren Schäkel nicht nur den
Winkel der Kardanwelle verändern, sondern diese auch praktisch kürzer werden lassen,
kam mir der Gedanke, es könnte sein, dass beim Ausfedern die Vorder- oder Hinterachse
noch weiter Richtung Getriebe wollte und dabei das Schubstück soweit zusammengeschoben
hat, dass dieses ans Limit geriet und so die Welle zu einer Stange werden ließ,
die durch die Bewegung einer der Achsen vor den Getriebeflansch gedrückt wurde und
somit das Alugehäuse überlastet hat. An der empfindlichsten Stelle, in der Mitte, um den
Sitz der Mittelwelle, an der das Gehäuse aufgrund der Aufnahmen für diese Welle das
proportional wenigste Material hat, konnte es unter diesen Belastungen vielleicht
zu einem Haarriss kommen, der sich nach und nach fortsetzte und irgentwann unumgänglich zur
Zweiteilung des Verteilergetriebes führte. So mein Verdacht Nr.1

Es sei noch erwähnt, dass der deutlich hörbare Sprung des Gehäuses auftrat, als ich
an einem leichten (!) Hang im 1. Gang ohne (!) Untersetzung anfuhr. Es waren also
längst nicht so hohe Übersetzungskräfte vorhanden wie mit eigeschalteter Untersetzung.

Ein anderer Verdacht geht in die Richtung, dass aufgrund der langanhaltenden
Mehrbeanspruchung einfach auf Dauer die Belastungsgrenze erreicht war. Damit meine
ich Viel Zuladung, ca. 400 kg, schweres Gelände (sodass auch der Motor an die
Leistungsgrenze geriet) und eben die besagten Fahrwerksmodifikationen. Der unoriginale
Kardanwinkel bedeutet natürlich auch gewisse Torsionskräfte, die sich als Hebel
auswirken und auch zu erhöhtem Verschleiß beitragen.
Außerdem addiert sich dazu der 2cm längere Radius durch die größeren Reifen, was
ebenfalls mehr Widerstand durch Hebelwirkung auf den Antriebsstrang bedeutet.
So kommt eben eins zum Anderen…

Zuguterletzt ist natürlich auch eine gewisse Materialermüdung des Aluguss möglich.
Immerhin hat das Material schon 35 Jahre hinter sich.

Leider kann man anhand des Bruchbildes keine klaren Rückschlüsse auf die Bruchrichtung
ziehen. Ob von vorne nach hinten, hinten nach vorne oder oben nach unten, bzw. umgekehrt,
oder diagonal.

Ich habe aus diesem Grunde nun eine Verstärkung gebastelt, die den mir am
wahrscheinlichsten erscheinenden, todbringenden Kräften entgegenwirkt (s. Bilder)
Diese Winkelplatte ist eine vergrößerte Form von einem Zubehörteil, das es
auf der anderen seite des großen Teiches schon einige Jahre im Handel zu kaufen
gibt. Die Amis scheinen dieses Problem auch schon bemerkt zu haben. Bisher dachte
ich allerdings, die machen immer nur alles kaputt, wenn der V8 reinkommt…
2F scheint auch zu reichen 🙁

Ich habe 8mm Stahl verwendet und möglichst viele Verschraubungen miteinbezogen, dass
auch genügend Kraft aufgefangen werden kann. In den USA hat die flach liegende Platte
gerademal 4 Schraubpunkte und von ihr geht nur eine! Schrauböse rüber zu dem großen
Lochkreis am hinteren Ende des Getriebes! Das scheint mir zu wenig.

An die vertikale Platte hatte ich überlegt, noch einen dicken Winkel
anzuschrauben, der die Vorwärts- Rückwärts Kräfte zusätzlich abfängt.
Doch dann wäre die ganze Konstruktion in einen Eigengewichtsbereich gelangt,
bei dem ich Bedenken hätte, sie ohne weitere Getriebeauflage, die mit dem Rahmen
verbunden sein müsste, zu montieren, denn das gesamte Getriebe hängt ja beim „alten“ J4
mit nur 4 Schrauben an der Getriebeglocke!!!
Um in diesem Zusammenhang nochmal auf meine Vermutung mit den drückenden Kardanwellen
zurückzukommen, muss ich sagen, dass ich diese Variante der Schadensursache mit am unwahr-
scheinlichsten halte, da die Achsen schon mit einiger Wucht und apruppt stoßen
müssten, um das Getriebe zu schädigen, was schon aufgrund der Stoßdämpfer ver-
hindert wird. Von daher ist es anzunehmen, dass es sich um auf- oder abwärts wirkende
Kräfte handelte, die von meiner Konstruktion mindestens ausreichend abgefangen werden.

Nun gut, und sollte es tatsächlich nur Materialermüdung gewesen sein, hilft die beste
Verstärkung nix, dann soll es halt so sein.

Dieser Text ist denke ich interessant für jeden, der darüber nachdenkt, seinen Landcruiser
in irgenteiner form zu modifizieren. Vieles ist natürlich machbar, aber man muss immer
bedenken, dass jede Abweichung vom Original stets eine vom Hersteller nicht einberechnete
Komponente miteinbringt, die das gesamte Verhalten des Fahrzeugs verändern kann.
Höherlegung des Fahrwerks z.B. bedeutet eine Veränderung der gesamten Fahrwerksgeometrie!
Auch wenn es sich nur um 2-3 cm handelt! Eine Bewegung an einer bestimmten Stelle um 2cm
kann an einer von ihr abhängigen Stelle schon 3 cm ausmachen. Das meiste an der
Fahrwerksphysik folgt linearen Systemen. Aber das ist das einzige, was man mit dem Zoll-
stock nachvollziehen kann. Welche Kräfte durch Verdrehungen, Verschiebungen und durch
Druck erzeugt werden, kann man nur vermuten. Wenn ich mir die Probleme bei mir und
einigen anderen ansehe, wird mit der zeit immer deutlicher, wie genau die damaligen
Konstrukteure das Auto und dessen Komponenten bemessen haben. Wenn es original ist, KANN
garnichts passieren 🙂

Das Ganze bezieht sich auf die alten Getriebe aus den Jahren vor 1979.
Später wurden die Verteilergetriebegehäuse massiver gebaut und separat mit einer
Tragetraverse unterstützt. An einem solchen habe ich noch nie Etwas von einem
Bruch gehört oder gesehen, wie er mir passiert ist. Betrifft also nur die alten Modelle.

 

Nachtrag:

Mir ist mittlerweile eine plausible Erklärung eingefallen, die das Mysterium am Besten erklären kann.

Ich erinnere mich an eine vor vielen Monaten gewesene Geländefahrt, bei der ich durch ein nicht gesehenes, tiefes Bodenloch gebrettert bin, sodass mir sämtliche Untensilien im Wageninneren um die Ohren flogen. Das hat wirklich heftig gekracht! Im Anschluss musste ich feststellen, dass ein Radkasten hinten eingedellt wurde, und vorne rechts das oberste Federblatt an seiner hinteren Aufnahme, kurz vor der Öse stark nach oben gebogen wurde. Das kann nur passieren, wenn die Achse ausgefedert ist, und mit großen Druck von vorne bekommt. Z.B., wenn man in ein tiefes Loch rast, dessen Auslauf sehr steil bis senkrecht ist und der Reifen nicht abrollen kann, sondern hinaufgeschoben wird. Bei dieser Art Belastung, wenn sogar die Feder nachgibt, drückt die Achse die Kardanwelle nach hinten und somit wie ein Rammbock vor das Verteilergetriebe. Da ist naheliegend, dass ein Riss in dessen Gehäuse entstehen kann. Ein Wunder, dass es nicht sofort gerissen ist! Es muss ein Haarriss entstanden sein, der sich nach und nach fortsetzte und eben irgentwann zur Sprengung führte. Deßhalb war auch kein sonderlicher Kraftaufwand nötig, als es passierte, was zunächst einige Zweifel aufkommen ließ, doch so erscheint auch das logisch und naheliegend.

Also alle, die ne Krumme Feder festtsellen sollten: sofort nach dem Getriebe gucken!


Keba Treffen 2012

 

 

 
Auch wie im letzten Jahr war dieses Treffen wiedermal durchaus gelungen und angenehm. Es fand im September
statt, also 2 Monate später als 2011, was vielleicht auch der Grund dafür war, dass nicht ganz so viele
Besucher auftauchten. 2011 waren deutlich mehr Teilnehmer anzutreffen.
Das tat der guten Atmosphäre jedoch nichts zu leide, sodass das Programm heiter und mit viel
Entusiasmus aller Anwesenden erlebt werden konnte.

Es gab wie gewohnt viele Diesel- und Benzingespräche, Gelände-und Trailfahren war Hauptprogrammpunkt
und abends Lagerfeuer, bzw. Büüsfeuer bei rustikal leckerem Grillgut oder was man sonst noch so
in der outdoorküche des Landcruisers fand.

Was das Geländefahren anbelangt, war für mich leider nach wenigen, aber sehr spaßigen Bergaufbergabrunden
das Vergnügen vorbei…
Beim Anfahren an einem leichten Hang vernahm ich ein ulkiges Knackgeräusch, das eindeutig von irgentwo
aus dem Antriebsstrang herrührte. Ich dachte nur „oh Scheiße“ und hatte sofort die Bilder aus diversen
Internetforen im kopf, auf denen die zersprungenen Verteilergetriebe bzw. Differezialtrieblinge anderer
40er zu sehen waren.
Ich stieg aus, beugte mich unter den FJ40 und erblickte genau das zuvor Beschriebene…
Das Verteilergetriebe war förmlich gesprengt worden. Gut, dass sich das Schutzblech darunter befand, denn
die beiden Getriebehälften waren duch nichts mehr miteinander verbunden. Eine Hälfte ruhte komplett
auf dem Blech.
Rien ne va plus!!! Zum Glück ist man ja auf einem Treffen nie allein und so bekam ich schnell Hilfe zur
Bergung. An dieser Stelle einen ausgesprochen herzlichen Dank an Matthias, Wolfgang, Harald und die
Keba Crew!
Naja, shit happens und wie ich immer betone, man muss immer das Positive in allen Dingen finden, war
selbst bei diesem Malör festzuhalten, dass ich das Getriebe eh in diesem Jahr noch tauschen wollte, da es
schon lange unschöne Geräusche von sich gab, und ich froh sein konnte, dass mir das nicht ein paar wochen
zuvor auf 3000 metern in den Alpen passiert ist oder irgendwann in der Wüste! Und ich hatte nun WIRKLICH
einen Grund, an das Getriebe dran zu gehen, was ich vielleicht aus Faulheit bis auf weiteres nicht
getan hätte :))

Ich holte meinen FJ kurze Zeit später aus Botenheim ab nach hause, wo ich zügig daran ging, ein Ersatz-
getriebe aufzutreiben, es zu überholen und einzubauen. Das ist mittlerweile geschehen. (Dazu gibt es
später noch Bilder und Text an anderer Stelle)

Der Rest des Treffens war dennoch gelungen und sehr interessant, indem man wieder viele neue Dinge
gesehen hat (u.a. einen FJ aus Texas mit allem möglichen Abgas Schnickschnack unter der Haube,
was ich noch nie live gesehen habe) sowie nette Gepräche führte in geselliger Runde.
Und das Wetter spielte auch sehr gut mit –
Was will man mehr?

Gruß Felix

Nr 011


Alpen im August 2012

Felix, 011

Die diesjährige Anzahl an gefahrenen Kilometern mit dem FJ war zwar bereits im Juni schon nicht
mehr gering, doch irgentwie war ich noch nicht zufrieden und musste nochmal los…

Die 6 Tage, die ich zuvor mit einem alten Freund in der Gegend unmittelbar südlich des
Mont Blancs verbracht hatte, waren hinsichtlich der Panoramen und der unberührten Natur
äußerst imposant gewesen und weckten den Hunger nach mehr. Also stand recht schnell eine Richtungfest, nur sollte es dieses mal noch viel weiter nachSüden gehen.
Der erste Pass war diesmal der Col du Pillon, gefolgt vom Col de la Croix. Des weitern lagen
auf der Strecke richtung Süden der Col des Planches,  Col du Tronc und der Col du Lein. Diese
waren noch keine Highlights, sind aber eine schöne Alternativstrecken zu öden Asphaltstraßen.

Leider hat das Wetter dort noch gar nicht mitgespielt und sorgte für eine gewisse „Na das fängt
ja toll an – Stimmung“ bis zum kleinen St. Bernardpass. Dort nahm ich dieses mal auch eine
etwas andere Route als gewohnt und bin von dem kleinen Ort Morgex über den Colle San Carlo nach
La Thuile gefahren. Von dort aus dann die gewohnte Serpentinenstrecke über den kl. St. Bernard nach
Frankreich, bzw. Bourg st. Maurice.

Von Dort ging es dann zum ersten „großen“ Pass, dem Col de L’Iseran. Das wetter war mittlerweile
besser, aber immer noch lange nicht gut genug, da die Gipfel immer noch in Wolkenschwaden hingen
und somit ein beeindruckendes Panorama, wie es so nur zu erahnen war, verhindert wurde.
Irgentwo weit abseits der Passstraße, einigen Skipisten folgend ,habe ich dann mein Nachtlager
aufgeschlagen, während das Wetter immer nebliger wurde.

Am nächsten Morgen traute ich meinen Augen kaum, als ich durch meine BW-Zelt-Gardine nach draußen
lukte und ein in Morgenröte getauchtes Gipelpanorama erblickte, das nicht zu überbieten war.
Keine Wolke am Himmel und endlose Fernsicht. So muss es sein!

Mit diesen herrlichen Ausblicken ging es nun weiter über die Scheitelhöhe des Iseran.
Natürlich nicht ohne das schon von etlichen Passbesteigern veröffentlichte Bild direkt
vor der steinernen Kapelle und dem Höhenstein zu knipsen.
Im weiteren Verlauf die Südrampe des Iseran, mindestens genau so schön, wie die Nordseite,
nur grüner. Ein wirklich empfehlenswerter Pass für alle, die mal in der Nähe sind.

Weiter ging es zum ersten Hauptziel, die Region um den Lac du Mont Cenis. Dort traf ich nun auch
endlich auf die ersten Schotterpisten und Off Road Passagen. Das wetter hat weiterhin bestens
mitgespielt und so wurde dieser Abschnitt zu einem grandiosen Erlebnis – s. Bilder.

Von Lanslebourg ging es auf die Nordrampe des Col de Mont Cenis. Kurz vor seinem Scheitel bin ich
rechts in ein unscheinbares Natursträßchen eingebogen, das zum Fort de la Turra führt. Sehr schöne
Strecke mit atemberaubender Aussicht in alle Richtungen vom Fort aus.

Danach bin ich noch auf den Col du Petit Mont Cenis gefahren. Er ist eine Sackgasse, aber ein
lohnender Abstecher.

Zurück Richtung Lac du Mont Cenis und an dessen Südufer einen Pfad entlang, später über enge
und sehr grobe Schotterwege, auf denen u.A. ein Hangrutsch mit mal etwas größeren Felsbrocken
zu überwinden war, entlang zum Lac de Roterel.

Für den weiteren Verlauf der Tour war eingentlich nun die Asietta Kammstraße angedacht, doch musste
ich bei einer ausführlich erklärenden Verkehrstafel die Feststellung machen, dass heute einer der
Tage im August war, an denen sie geschlossen ist. Am nächsten Tag sollte sie wieder offen sein.
Ich befand mich in der kleinen und gemütlichen Ortschaft Susa, die sehr zentral zwischen vielen
interessanten anfahrbaren Alpenwegen liegt. so war es nicht schwer, den Plan umzudisponieren und
erstmal ein weiteres Hauptziel anzusteuern, die Route über den Mont Pramand und den Mont Jafferau.

Was nun folgte, war in einer Weise faszinierend sowie überwältigend, dass ich mich auf dem Gipfel
des Jafferrau ernsthaft fragte, ob ich nun auf einer Erhebung der Alpen oder auf einem Massiv mitten
in den Anden gelandet bin! Von dem Aussichtspunkt des Monte Pramand, der das durchbombte
Dach eines alten Forts ist, hat man einen faszinierenden 360 Grad Blick auf etwas befremdlichem
untergrund, was der ganzen Szenerie etwas außerirdisches verleiht.

Entlang einer schmalen schottertrasse mit ebenfalls wunderschönen Ausblicken, sowie gelegentlichen
Hangabrutschungen und einem 850m langen, sehr engen Tunnel, der an eine Tropfsteinhöhle erinnert, da
es dort unablässig von der Decke regnet, ging es weiter richtung Westen zum Jafferau.
Je höher man kommt, desto abwechslungsreichere Panoramen zeigen sich. Kurz so: links grün, rechts
braun-grau. Dazu ein immernoch wolkenloser Himmel und die reinste Luft, die man sich vorstellen
kann – wenn man den 2F mal kurz abgestellt hat 🙂
Irgentwann kommt der letzte Abschnitt zum auf dem Gipfel gebauten und mittlerweile verfallenen
Fort, der sich in Serpentinen empor windet, den man aber auch abkürzen kann, indem man
einfach geradeaus hochfährt. Das allerletzte Stück zum roten Gittermast ganz oben kann nur
schwindelfreien Kapitänen empfohlen werden, da es sehr schmal ist, Neigung hat und einseitig ins
Endlose steil abfällt. Zumindest bei trockenem Wetter jedoch ohne Probleme fahrbar.
Neben besagtem Gittermast zu übernachten, war schlichtweg herrlich und maximal erholsam!

Am nächsten Morgen war leider nur kurz Zeit, mal eben den Sonnenaufgang auf Zelluloid, bzw. Digital
chip festzuhalten und mal kurz etwas zuckerhaltiges einzuwerfen, denn es war kurz vor 7 und um 9
machte laut Verkehrstafel in Susa die Asietta Kammstraße wieder zu, die ja am Tag zuvor gänzlich
geschlossen war. Angeblicht ist sie nur an den offenen Tagen bis 9 und wieder ab 17 uhr geöffnet, was glaub
ich von den italienischen Schrankenwärtern nicht so ganz eingahalten wird… naja, das weiß man eben
vorher nicht genau und somit waren die 2 Stunden zwischen 7 und 9 sehr knapp, da ich immerhin die
25km Schotterpiste vom vorigen Tag zurück musste, gute 20 km noch durchs Tal, bis zum Einstieg des
Col de Finestre, der mal eben mit 1650 zu überwindenden Höhenmetern und 65 ziemlich engen Kehren
aufwartet. Das obere stück dieses passes ist Schotterpiste, was nicht gerade demjenigen entgegenkommt,
der es eilig hat. Nun war es zwar noch früh genung, um keinen großartigen Verkehr vorzufinden, jedoch
hinsichtlich der 9 uhr Marke sehr knapp, als ich um 8:20 kurz hinter Susa auf den Wecker blickte.
Egal- es musste klappen. Zweite Gang rein, Bleifuß bis weit in die zweite Vergaserstufe und mit
60 Sachen den Finestre raufgeflogen! Manchmal kann man da doch nen paar von den 136 Hottehühs unter
der Haube gebrauchen, auch wenn sie sich manchmal gut zu verstecken wissen. Wenns drauf ankommt
sindse da.
Kurz gesagt: um 9:02 stand ich an der weit geöffneten Schranke zur Asiettapiste. Ich wäre
weit früher da gewesen, wenn nicht noch hinter dem Scheitel des Col de Finestre eine ausladende
Kuhherde doppelt zu passieren gewesen wäre, die den Zweck eines Weidezaunes nicht so ganz verstanden
zu haben schien. Man kann sich in solchen Momenten nur schwer entsinnen, was unter dem Begriff
Nervenkostüm gemein hin zu verstehen ist. Selbiges hatte ich da nämlich nicht mehr – das ziel greifbar
nahe, 8:51 und Kuhschritttempo auf den letzten Serpentinen…
Naja, Ende gut alles gut, an der Schranke war keine Spur von einem Wärter, und das war es offensicht-
lich den ganzen Tag lang nicht, denn während der gesamten Strecke von über 36 km entlang der Assietta
Höhenstraße kamen immer wieder aus meiner Richtung Motorradfahrer, die mich überholten.
Die Asietta war ein weiteres Hauptziel auf meiner Route und wirklich wärmstens zu empfehlen! Es gibt
Abzweigungen,  an denen man die strecke variieren kann, sowie einie Abstecher ins ungewisse, die zu
den oder anderen Adrenalinausschüttungen beitragen… Diese stehen dann auch nicht mehr in Wegeführern,
man muss die augen offen halten, um sie selber zu entdecken. Außer ihren meißt anspruchsvollen passagen
bieten sie oft die besten ausblicke.

Das Wetter war weiterhin sagenhaft. Um einem in alpinen Regionen häufigen, unverhofften Wetterumschwung
zuvorzukommen, habe ich mir die ein oder andere Pause verkniffen, um möglichst viel bei diesem
Spitzenwetter noch mitzunehmen. Es stand noch viel auf dem Programm, obschon sich mittlerweile soviele
tolle Eindrücke addiert hatten, dass sich die Tour schon bis hierhin gelohnt hätte.

Als nächstes ging es nochmal ein Stück zurück Richtung Susa bzw. Bardoneccia. Von dort führt ein
Sträßchen vom Ort hinauf auf den Colle Sommeiller mit stolzen 3010 Metern. Er ist auch nur von einer
Seite befahrbar, da sich sein Endpunkt oberhalb eines breiten Gletscherbeckens befindet.
Dieser Pass ist definitiv eines der Topziele in den gesamten Alpen, nicht nur wegen seiner Höhe, sondern
vorallem hinsichtlich der zu erlebenden Natur- und Landschaftsvielfalt, der unglaublichen Schönheit
der Gebirgsformationen und nicht zuletzt wegen der endlosen Weite, die einem zu Füßen liegt, wenn man
noch etwas weiter hochkrabbelt, als es die Schotterpiste zulässt. Einfach unglaublich. Auch fahrtechnisch
hat der Sommeiller viel Abwechslung zu bieten.
Ein Nachteil ist allerdings seine Popularität, aufgrund derer viele Touristen zur Hauptsaison auf ihm
unterwegs sind und sich logischerweise hier und da in die Quere kommen. Bis auf LKWs ist eigentlich alles
unterwegs, was sich fortbewegen kann. Nur in den obersten Regionen, wo sich die Spreu vom Weizen
getrennt hat, kann man einigermaßen „alleine“ herumfahren.

Als nächstes Hauptziel war die Varaita-Maira-Kammstraße angedacht. Diese leigt ein gutes Stück weiter
südlich und ist über die verbindung des Col D’Izoard gut erreichbar.
Weiter über Chateau-Queyras und Casteldelfino, über den Colle dell Agnello mit 2746m.
Desweiteren liegen entlang dieser Verbindung noch ein paar interessante Anfahrpunkte,
wie z.B. Madonna di Catolivier auf 2105m, Colletto di Battagliola und Punta del Cavallo, 2290m.

Bei immernoch Spitzenwetter ging es dann zur Höhenstraße des Varaita-Maira-Kamm. Eine mit jedem Gefährt
passierbare Straße leitet zunächst in luftige Höhen aus dem Varaitatal und entlang über einen breiten
Höhenrücken. Nach einigen Kilometern kommt relativ plötzlich dann der interessante Abschnitt. Zunächst
bezieht sich das auf den Untergrund, der stellenweise ÄUSSERST grobschottrig ist und bei dem ich über
die Anschaffung der 255 85er Reifen abermals froh war. Mir 7,5ern sicherlich auch kein Problem, aber
die breiten Dinger „schlabbern“ einfach leichter über dickes Geröll.
Dann folgte die eigentliche Kammpassage mit abermals grandiosen Panoramen.
Leider zog dort aus der Ferne eine Dunstschicht empor, die später noch dichten Nebel bringen sollte
und sich sehr lange hielt.
Ich habe am Endpunkt, am Colle Bicocca übernachtet und gehofft, es würde am nächsten Tag besseres Wetter
geben. doch vergebens, am darauffolgenden Tag war die selbe dicke Suppe am Himmel. Wetter wie im Sauerland.

Nun das war nicht zu ändern, mit soetwas muss man sich irgentwie arrangieren.
Eigentlich stand nun die Maira-Stura-Kammstraße auf dem Plan, doch da sie unweit der Varaita-Maira
gelegen ist, war klar, dass das Wetter dort auch nicht besser war. Also wieder einen Plan B überlegen.
Im Süden, an der Mittelmeerküste wollte ich mir noch Nizza und Monte Carlo ansehen und von dieser Gegend
aus führte auch ein weiteres Hauptziel wieder Richtung Norden, nämlich die Ligurische Grenzkammstraße.

Aber der Reihe nach: Es ging zunächst Am Sturatal vorbei Richtung Süden. Vorbei am Tendapass, bei dem ich
erst durch den Tunnel gefahren bin, um möglichst schnell zur Küste zu kommen, da ich dort besseres wetter
erhoffte. Col de Brouis, Col de Baus (übrigens teil der Rally Monte Carlo) nach Nizza. Wetter war in der
Tat besser dort, doch die stadt, wie man sich denken kann, völlig touristenüberaufen. Also weiter entlang
des Kieselstrandes Richtung Grenzkammstraße.

Die Ligurische Grenzkammstraße ist ein besonderer Leckerbissen für alle OffRoad-Touristen. So lässt sie
sich wohl am besten in Kurzform beschreiben. Außerdem ist sie eine der längsten Einzelrouten in den Alpen
überhaupt. Ihre Strecke misst knapp 100km! Sowohl landschaftlich, wie fahrtechnisch hat sie darüberhinaus
alles zu bieten, was das Herz begehrt. Eine absolute Traumstrecke, die ich nur empfehlen kann… falls mal
jemand mit dem Landcruiser oder auch Enduro oder sonstwas in der Nähe am Strand Urlaub macht und
es ihm aus unerfindlichen Gründen langweilig werden sollte…
Man kann da sogar mit nem Kleinwagen drüberfahren, wie italienische Ureinwohner mit Fiat Puntos und anderen
unmöglichen Vehiceln täglich unter Beweis stellen. Es ist schon etwas befremdlich, wenn man kilometerlange,
SEHR grobschottrige Pisten mit Riesenrädern, optimiertem Fahrwerk und dergleichen gemeistert hat und am
Wegesrand steht mal einfach so mirnichts dirnichts so eine vierrädrige Schubkarre in der Botanik.
Wie der unterboden bei denen aussieht fragt man sich besser dann nicht…
Leider ist die Region um diese Straße häufig mit Dunst bedeckt, so auch bei meiner Überquerung. D.h.
vormittags war noch viel Sonne und ich war glücklich und zuversichtlich, dass das Wetter anhalten möge,
da ja in den vorherigen Tagen schon reichlich Nebel zu beklagen war. Gegen Mittag, bei der eisernen
Christusstatue, an einem Abstecher der Straße, hatten mich die Wolken wieder und die Stimmung sank entsrechend
tief. Es gab aber im weiteren Verlauf auch immerwieder Aufheiterungen, sodass das unbrauchbare Wetter
mit Kompromissen zu ertragen war.

Nach der Kammstraße hab ich es natürlich nicht ausgelassen, noch die alte Südrampe des Colle di Tenda
mitzunehmen, die zahlreiche, sehr enge Kehren hat, in denen man teilweise schon mit einem 40er Chassis
reversieren muss. Da war ich mal wieder froh, keinen 45er dort runterwuchten zu müssen. Das sind die kleinen
Vorteile der kurzen Versionen -auch wenn es im Innenraum immerwieder an Platz fehlt-
Das am Scheitelpunkt des Tendapasses gelegene Fort Central ist eine sehenswerte, imposante Ruine und eine
der größten ihrer Art mit mehreren Gebäudekomplexen.

Da das Wetter partout nicht besser werden wollte, habe ich mich entschlossen, auf direktem Wege über
Turin wieder weit nach Norden zu fahren, mit der hoffnung, dort bessere Sicht zu haben. In Turin bekam
ich kurz Internet und der Wetterbericht bestätigte dies. Also geradewegs ins Aostatal.

Dort gab es ein weiteres Haupziel, den höchsten anfahrbaren Punkt der gesamten Alpen mit über 3330m.
Er ist nur im Hochsommer zu erreichen, da sonst noch zu viel Schnee liegt. Im August war die perfekte
Zeit, für eine Chance auf eine Gipfelfahrt.
Von Chatillon aus geht es über eine Serpentinenstraße in ein größeres Skigebiet, was ich am späten Nachmittag
erreichte. Eigentlich längst Zeit, einen Nachtplatz zu suchen, aber wer weiß, wie das Wetter wird
und irgentwie ist man auch besessen von dem Gedanken, den Gipfel möglichst schnell zu erreichen, wenn man
schonmal mehr als die Hälfte des Weges hinter sich hat.
Der schottrige Aufstieg Richtung Matterhorn ist zunächst keine sonderliche Herausforderung, obwohl schon
in den unteren Abschnitten heftige Steigungen zu überwinden sind. Die Wegbeschilderung fällt dürftig aus,
das Beste ist, man orientiert sich an den Skiliftstationen. Der schotter und die Steigungen werden mit
zunehmender Höhe heftiger und so ab ca. 2500m Höhe spürt man auch langsam den Leistungsverlust von gut 20
Prozent, aufgrund der dünnen Luft. Letzteres wirkt sich so aus, dass ich tatsächlich in die Untersetzung
schalten musste, um weiterzukommen! 1. Gang, tw. war der 2. möglich.
Ab ca. 3000m ging es dann nur noch
untersetzt im 1. Gang !!! Das lag aber nicht mehr allein an der imensen Steigung, sondern
dort auch an den von Meter zu Meter schlechter werdenden Untergrundverhältnissen. Riesige Querrinnen,
breit und tief, die zu Hauf durch die Piste gezogen sind, gepaart mit sehr grobem Schotter, verlangen
Mann und Maschine das Letzte ab. Sicherlich wäre es einfacher gegangen, mit gesenktem Luftdruck in den
Pneus, aber die Zeit drängte, es wurde langsam dunkel und das Wetter spielte mal wieder wenig mit.
Die Temeraturanzeige im Tacho näherte sich dem imaginären roten Bereich und das war auch dem Vergaser
anzumerken, wenn bei geschätzten 3500 Umdrehungen und einer Neigung von ca. 40Prozent
entweder nur gekochter Sprit in Form von Gasblasen, oder ein purer Schluck Hochprozentiges in den
Schlund des 2F einschwappten. Das führt dann gerne mal zu Aussetzern…
Besonders viel Spass macht dass, wenn man mit Eifer und höchster Konzen-
tration im Begriff ist, eine der Ablaufrinnen ohne Diffsperre! hinzukriegen und durch das heftige
Schaukeln der eben beschriebene Worst Case eintritt und es nur kurz brsubb, brssssubb macht und dann
……Totenstille……. Das Bremspedal bis zum Anschlag gen Boden gepresst und noch schnell die
ohnehin dürftige Handbremse bis dorthinaus rausgeratscht, stand ich dann 20m vorm Ziel, ungewiss, ob
in dieser Lage überhaupt ein Anfahren wieder möglich wär. Ganz zu schweigen davon, ob die Hexenküche
von Schwimmerkammer einen Warmstart des 6 Zylinders erlauben würde… Beschissene Situation 😀
Gaspedal durchtreten, Schlüssel drehen, Kloioioioioioioioioioioioioing PÄNG! Gaspedal loslassen, Brassel,
Brumm, Blubber… puhh er lief zumindest wieder! Schonmal ein gutes Stück vom Glück…
Naja, irgentwie klappte auch das Anfahren trotz schlüpfrigen Untergrundes und gerade rechtzeitig,
bevor die Wolkenfront den Gletscher komplett hat einhüllen könnnen, war ich am Gipfel und konnte noch
ein paar interessante Fotos schießen. Eine Wetterlage, die so sicherlich nicht oft auf Bildern von dort
zu sehen ist.

Da oben, in 3332 m Höhe, kann man, ob mans glaubt oder nicht, in einem Hotelrestaurant gastieren!
Die Theodulhütte bietet Nahrung und Betten. Natürlich zu zur Höhe der Lage proportional hohen Preisen.
Aber die Spaghetti waren gut und reichlich und ein willkommenes Angebot, da man nach einem anstrengenden
Tag wie dem Letzten keine besondere Motivation mehr verspürt, noch die Outdooküche auszupacken.
Außerdem war es arschkalt und feucht wegen der tief hängenden Wolken.

Der nächste Morgen bot grandiose Fernblicke auf in Morgenrot getauchte Berggippfel, die einem ringsum
zu Füßen lagen. Ich überquerte mit den beiden Nikons zu Fuß den schmalen Scheitel des Gletschers, zu dessen
einer Seite man in die schweiz und dessen anderer Seite nach Italien schaut. Hinter mir die Theodulhütte
und da hinter emporragend die spitze Kuppe des Matterhorns – gigantisch!
Breite Gletscherspalten zwingen zum Blick auf den Boden, während man ununterbrochen in die Ferne sehen
möchte.

An diesem Tag hatte ich keinerlei große Ziele. Ich vergnügte mich noch mit dem FJ bei ein paar
Rockkrawling Einlagen an den oberen Südhängen unterhalb des Matterhorns, die zu sowas förmlich
einladen, da es Platz ohne Ende gibt und man sich im Prinzip nicht verfahren kann. Außer man setzt
irgentwo so unglücklich auf, das man nicht mehr vor oder zurück kommt. Das ist glücklicherweise nicht
passiert. Ein dicker Felsbrocken unter dem Heckdifferezial hat Warnung gegeben, dass es nun genung
war…
Entlang des Lago Goillet ging es zurück ins Aostatal. Dort gab es erstmal einen deftigen Temeraturshock
nach oben, was mich etwas müde machte und weßhalb ich an einem lauschigen Plätzchen im Tal auch bis zum
nächsten Tag verweilte. Unten waren es nämlich 35 grad während kurz zuvor noch maximale 5 grad in
windigen Höhen herrschten.
Außerdem breitete sich wieder dichter Dunst aus, der jeglichen Zielen die lebensnotwenige Fernsicht entzog,
also verpasste ich an jenem Tage nichts, wenn ich einfach mal faulenzte.

Am nächsten Tag war das Wetter unverändert: warm, diesig, sonnig.
Somit war klar, das hält sich wohl noch länger und so sehr viel Zeit hatte ich nun auch nicht mehr, also
fuhr ich Richtung Norden.

Auf dem Rückweg nahm ich noch den St. Gotthard mit seiner interessanten Nebenstrecke, der Tremolasraße
mit und machte einen sehr schönen Abstecher über ein kleines Natursträßchen, das direkt neben dem Süd-
portal des Gotthard-Passtunnels abzweigt.
Anschließend ging es über die sehr sehenswerte Furkastraße und über den Grimselpass weiter richtung
Deutschland.
Auf dem Grimselpass gibt es eine sogenannte Kristallgrotte, die sehr interessant
ist. Ich fand es faszinierend.
Benachbart ist ein Murmeltierpark errichtet, mit „Vogelhäusern“ für Murmeltiere. Eine drollige
Sache.
Landschaftlich ist die Furka-Grimsel Gegend einfach grandios! Es gibt einzigartige Formationen und
Perspektiven, wirklich eine Augenweide nach der nächsten! Allerdings sind alle Straßen asphaltiert,
aber das wird durch die optischen Qualitäten mehrfach ausgelichen.
Das Wetter war dort übrigens wieder genial.

So ging es mit tausenden wunderschöner Eindrücke und einer durch Panoramatherapie geheilten Seele
wieder in altgewohnte Gefilde, die man auch Heimat nennt.
Doch irgentwie wird durch solche Erlebnisse wie auf dieser Tour der Begriff „Heimat“ immer mehr dem
Unterwegssein im Landcruiser zugehörig…

In diesem Sinne, bis zum nächsten Mal

 


BFG trifft TLC

 

 Nach dem letzten TLC-Camp hatte sich ein engerer Kontakt zum TLC gebildet. Natürlich war ich darüber sehr erfreut, allerdings hatte Pyrka da noch eine Überrauschung: eine persönliche Einladung zu einem kleinen Trip zusammen mit ihm und anderen Mitgliedern des TLC!

Logisch, dass ich mir es nicht nehmen lasse die Leute in Atmosphäre zu treffen. Dass dabei ausgerechnet ein Mitsubishi Pajero eine Hauptrolle spielen sollte, sich niemand nicht träumen lassen.

Was es jetzt genau auf sich hat erfahrt ihr demnächst hier auf der Seite. Wer da einen Verdacht hat, der kann sich gerne über das Gästebuch äußern.

 

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Buschtaxitreffen 2012

Ist anders auch wirklich gut?

 2011 war das letzte BTT in Beuern und gleichmit das letzte bei dem ein Fahrgelände zu Verfügung stand. Im Forum wurde eifrig diskutiert, ob es ohne ein solches auch geht, und wie es überhaupt mit dem BTT weiter gehen soll…

Doch hinter den Kulissen rotierte Alex seine Vorgaben zu erfüllen: Zentral in Deutschland, mit entsprechendem Flair, ausreichend Platz für Händler und Campingwiesen für über 600 Fahrzeuge, gute Infrastruktur. Zudem möglichst gut erreichbar, keine Anwohner an den Wiesen, Halle für Workshops und Vorträge, befestigte Händlermeile- habe ich was vergessen?

Ach ja möglichst günstig sollte es auf jeden Fall sein. Aber wer hat so ein Gelände und ist zudem bereit es zur Verfügung zu stellen?

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TLC camp 2013

Wirklich das besondere Camp? 

Glaubt man einer alten TOYOTA- Werbung bringt dich Land Cruiser überall hin und auch wieder zurück. Dies gilt natürlich auch für den robusten 76-er. In einer gehobenen Ausstattung bietet er zudem ausreichend Platz und Komfort, gleich die ganze Familie samt Gepäck mitzunehmen- egal wohin.

Trotz- und auch wegen dieser Vorzüge ist es nicht besonders intelligent ihn als Trialgerät einzusetzen und das erst recht nicht, wenn der 76-er relativ neu ist. Die Krönung dieses Schwachsinns ist dann erreicht, wenn ein Händler einen fabrikneuen HZJ 76 zum Trialfahren für jedermann kostenlos zur Verfügung stellt!!!

Wer jetzt glaubt das wäre Offroadlatain war noch nicht beim TLC- Camp! Hier gehört so manches unvorstellbare einfach dazu, genau wie das Trialfahren mit dem neuen 76-er!

Genau dieser neue Cruiser wird als Trailgerät herhalten müssen!

Doch beginnen wir am Donnerstag…

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TLC Camp 2012- Polish Version

Raz, dwa, trzy – trafiony!

             O ile wierzymy w stare, dobre reklamy to mówi się w nich, że TOYOTA wszędzie cię zawiezie i przywiezie nawet z powrotem. Taka prawda dotyczy nawet niezniszczalnej 76-ki.

W nowej wersji jest dosyć miejsca i tak ważnego dziś  komfortu, by całą rodziną z bagażem jechać gdziekolwiek się chce. Ale wobec tych wymienionych zalet nie jest dobrym pomysłem używanie go w trudnym terenie. Nawet gdyby handlarz dałby taki nowy wóz bezpłatnie to ten pomysł należy raczej do szufladki z podpisem „ KOMPLETNE WARIACTWO”.

O ile w to nie wierzycie to nie byliście jeszcze na zlocie Toyot- TLC Camp. Bo to tego zlotu należy niejedna z takich niespodzianek i tak na przykład jazda w terenie 76-ką.

Genau dieser neue Cruiser wird als Trailgerät herhalten müssen!

                                                                                         

Ale zacznijmy od czwartku…

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Winter – einmal ganz anders!

Von Johannes, No.002

Schon 2010 stand für mich fest: Diese frustrierenden und depressionsfördernden deutschen Winter halte ich nicht mehr aus! Alles Grau in Grau, Regen, dann vielleicht Schnee, und wenn man dann in der Silvesternacht denkt „Jetzt geht es ja wieder aufwärts, jetzt ist das Schlimmste vorbei!“, dann – ja dann geht es ja erst so richtig los mit dem ganzen Mist. Dann erst kommt der richtige Frost.
Und so stand es für mich fest: Diesmal gehe ich nach Tunesien! Diesmal bleibt der Winter zurück und ich reise dorthin, wo tagtäglich der Himmel so gut wie wolkenlos, die Sonne den ganzen Tag am Himmel und die Temperaturen frühlingshaft bleiben!
Doch der Mensch denkt, der große Zyniker lenkt… Etwa vier Wochen vor der geplanten Abfahrt stellten sich gesundheitliche Probleme ein und verdichteten sich sehr schnell zu einer echten Bedrohung. Damit war der Traum einer Überwinterung erst einmal ausgeträumt… Im Nachhinein war das aber wohl auch nicht so schlimm. Hätte ich doch meine erste Überwinterung just zum Höhepunkt der Yasmin-Revolution angesetzt gehabt.

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Buschtaxitreffen 2011

Am 2. Wochenende im September grassiert der LandCruiservirus und es ist langsam unverständlich warum der Freitag davor nicht schon als nationaler Feiertag anerkannt wird. Am diesem Wochenende findet das BTT statt! Und 2011 ist da ein ganz besonderes Jahr an dem es einiges zu feiern gibt:

– 60Jahre Land Cruiser

– 10 Jahre Buschatxi- ohne dem es keine Szene in Deutschland und letztlich auch keine GANG geben würde!

– Ganz nebenbei gibt es noch 40 Jahre TOYOTA in Deutschland-

– Und wer richtig mitgezählt hat, der weiss, es ist das 10. BTT.

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Keba-Treffen 2011

Von Felix (No. 011)

Zum diesjährigen Allradlertreffen lud die Fa. Keba in einen Steinbruch in der Nähe von Botenheim ein. Also dachten wir uns natürlich: „nix wie hin!“ Am Freitag, den 29.Juli ging es von Wofgangs Heimat aus im Konvoi auf die Autobahn Richtung Süd Osten.
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BFG-Frühjahrs-Treffen in Grefrath

Am zweiten Aprilwochenende (9./10.04.2011) fand das internationale Frühjahrs-Treffen der Blattfeder-Gang statt. BFG-No.001 hatte zu diesem Treffen in seinem neuen Domizil eingeladen.
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Restauration eines FJ40

Nachfolgend die Geschichte der Restauration des FJ40 von Felix. Reich bebildert und ruhrpottich getextet…viel Spaß!
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TLC Camp 2011

 ist das wirklich nur ein Land Cruisertreffen?

 Bereits 2010 hat sich der TLC, mit Organisator Pyrka, schon mächtig ins Zeug gelegt und ein Treffen organisiert wie ich es noch nicht kannte.

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Buschtaxitreffen 2010- allem Wetter zum Trotz!

Wenn man eine schöne Wiese hat, über ein gutes Fahrgelände verfügt und zudem noch der eine oder andere Händler seinen Stand aufbaut, hat man schon fast alle Zutaten in der Hand, um ein gutes Treffen auf die Beine zu stellen.

Fast, denn das Wetter entscheidet oft über das Gelingen der Veranstaltung. Und das leistete sich zum  diesjährigen Buschtaxitreffen doch so einige Kapriolen.

Wir erinnern uns: Voriges Jahr staubte es im Fahrgelände und man wurde von Sonne und Wärme verwöhnt.

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Saharaguide Tahar Smida

Unser lieber Freund Tahar Ben Smida hat nun endlich eine eigene Website: www.best-saharaguide.com . Tahar haben wir bei unseren früheren Reisen kennenlernen dürfen und wir freuen uns immer wieder sehr darauf, mit ihm durch Tunesien zu reisen!

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Drei neue Mitglieder in der Blattfeder-Gang!

Wir geben uns ja schon etwas elitär: Als Voraussetzung ein Mitglied der Blattfeder-Gang zu werden, genügt uns das Vorhandensein „bloßer“ Begeisterung für klassische TOYOTA LandCruiser nicht.

Zusätzlich müssen andere Mitglieder der Blattfeder-Gang bereit sein, mit dem neuen Gang-Mitglied jederzeit und überall hin zu reisen. Derartige Reisepartner sind nicht leicht zu finden. Das weiß jeder, der schon Gruppenreisen nach Nordafrika oder in ähnliche Gegenden unternommen hat.

Um so mehr freut es uns, drei neue Blattfeder-Gang-Mitglieder herzlich willkommen zu heißen!

neue mitglieder der blattfeder-gang

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Web-Tip

Unser Blattfeder-Fan aus Norwegen, Jan T. Solli, hat seine Webseite erneuert. Schaut doch mal rein und hinterlasst einen freundlichen Eintrag im Gästebuch.  Die Seite ist in Norwegisch, aber die Bilder sprechen eine universelle Sprache und erzählen Geschichten eines Toyota-Blattfeder-Fans!

Our friend from Norway, Jan T. Solli, renewed his website. Step by, have a look and leave a friendly entry in the guestbook! The Website is in the norwegian language, but the pictures are talking universal language and telling stories of a Toyota-Leafspring-Fan!

http://www.offroadgurusolli.net/


Neuigkeiten 2010

Wir starten durch!

Zuerst bedankt sich die Blattfeder-Gang allen Lesern für das Interesse

und wünscht euch ein erfolgreiches, neues Jahr 2010.

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Wir begrüßen Mitglied No.001.5!

Seit 28.9. hat die Blattfeder-Gang ein neues Mitglied: Johannes Lindackers, seines Zeichens Sohn von Gründungsmitglied Wolfgang No.001 und dessen Frau Christiane, wurde in unseren Kreis aufgenommen.

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Es geht voran!

Seit 3. August 2009 sind sowohl Bildgalerie und auch das Gästebuch aktiviert.

Jetzt fehlt „nur“ noch etwas „Input“…

Also: Wenn Bei Euch noch seltenes und sehenswertes Bildmaterial auf der Festplatte herumliegt, dann lasst es uns auch sehen! Wir suchen noch jede Menge sehenswerte Bilder zu unseren blattgefederten Schätzchen.

Wo sind die Schnappschüsse von den Erlkönigen?



Videos

Wir möchten gerne eine Sammlung von Links zu wirklich sehenswerten „YouTube“-Beiträgen zu den Themen „Offroad“, „LandCuiser“ und speziell zu den LandCruiser Typen „J4“, „J5“, „J6“ und „J7“ erstellen.

Gerade der während einer Grabendurchquerung mit samt Besatzung vollständig untertauchende J4 wird noch gesucht. Wer kennt den Link dazu?

Wer also geniale YouTube-Beiträge zu den oben genannten Themen kennt: Bitte per eMail mitteilen! Wir nehmen den Link dann in unsere Sammlung auf.



Erste Schritte

Nun ist  es endlich so weit: Die Blattfeder-Gang ist online und die ersten Artikel sind jetzt eingespielt.

Wir hoffen aber bereits in kurzer Zeit weitere Artikel zur Veröffentlichung zu erhalten. Vielen Dank im voraus an alle die mitmachen werden!

Auf geht´s: Zeigen wir der Welt, was man mit unserem „Alteisen“ so alles anstellen kann!


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