Nach dem geglückten Facelifting stürzen wir uns jetzt in neue Arbeit!
Wir nehmen den Unterboden genauer in Augenschein. Den 90 Liter- Zusatztank ausgebaut…
…gab es endlich freie Sicht auf den Rahmen.
Nur oberflächlich etwas Karies.

An den entscheidenden Stellen im Heckbereich war der Rahmen noch nicht einmal aufgequollen.
Normalerweise sind diese Stellen des Rahmens die „Blätterteig-Abteilung”.
Den guten Zustand des Rahmens galt es zu sichern.


Rostbekämpfung mit Flex und Drahtbürste, als wenn es kein Morgen gäbe. Nach drei Tagen Bodenkunde wurde der Rahmen grundiert.


Bereits 2,5 l schwarz-matt später war alles lackiert.
Wir kennen alle die unangenehme Situation, wenn der TÜV-Prüfer den Schraubenzieher in die kleinen Pusteln, die sich unter dem Lack befinden, steckt. Das wollte ich vermeiden. Ich ließ den Schraubenzieher in der Werkzeugkiste und ein paar Hammerschläge (500 g-Ausführung) später…

… waren alle Unklarheiten offen gelegt.

Meine Begeisterung hielt sich in Grenzen, da sich im Einstiegsbereich die Trinkwassertanks befanden.

Diese mussten ausgebaut werden, damit ich den Rost ordentlich beseitigen und neue Bleche einsetzen konnte. Da die Radkästen jetzt einmal freigelegt waren, hatte ich genug Platz für die Entrostung. Nach erfolgreicher Anwendung der Hammer-Methode hatte ich jetzt stellenweise Sicht auf die Holz-Einrichtung. Die Gedankenspiele eines Sikaflex-modellierers waren zwar da, aber meine Grundeinstellung „ganz oder gar nicht“ siegte letztendlich:
Also nehmen wir mal eben die Einrichtung raus!

Das Ergebnis brachte mich zurück auf den Boden der Tatsachen. Aber vielleicht sieht die Fahrerseite ja besser aus?


Nein, nicht wirklich.



Nach einigen Überstunden des Schweißgerätes und der Flex hatte ich auch dieses Problem im Griff. Alle Löcher in der Karosserie waren jetzt beseitigt. Die Werkstatt glich einem Trümmerfeld, alles flog rum und ich brauchte Platz.
Also machen wir den Worldcruiser erst einmal von unten fertig.
Als Korrosionsschutz wählte ich die eine oder andere Kartusche Wachs. So konnte ich nach und nach alles wieder einbauen.


Die Wassertanks aus Edelstahl wurden gereinigt und ebenfalls wieder eingebaut und der Zusatztank bekam noch einen Tankschutz.



Ein paar Tage später war der Unterboden fertig und ich hatte wieder Platz in der Werkstatt.
An dieser Stelle möchte ich kurz auf das schöne Gelb eingehen…. Ich kann da gar nichts für. Es sind diese Stimmen, die mich immer dazu zwingen.

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