Keba Treffen 2012

 

 

 
Auch wie im letzten Jahr war dieses Treffen wiedermal durchaus gelungen und angenehm. Es fand im September
statt, also 2 Monate später als 2011, was vielleicht auch der Grund dafür war, dass nicht ganz so viele
Besucher auftauchten. 2011 waren deutlich mehr Teilnehmer anzutreffen.
Das tat der guten Atmosphäre jedoch nichts zu leide, sodass das Programm heiter und mit viel
Entusiasmus aller Anwesenden erlebt werden konnte.

Es gab wie gewohnt viele Diesel- und Benzingespräche, Gelände-und Trailfahren war Hauptprogrammpunkt
und abends Lagerfeuer, bzw. Büüsfeuer bei rustikal leckerem Grillgut oder was man sonst noch so
in der outdoorküche des Landcruisers fand.

Was das Geländefahren anbelangt, war für mich leider nach wenigen, aber sehr spaßigen Bergaufbergabrunden
das Vergnügen vorbei…
Beim Anfahren an einem leichten Hang vernahm ich ein ulkiges Knackgeräusch, das eindeutig von irgentwo
aus dem Antriebsstrang herrührte. Ich dachte nur „oh Scheiße“ und hatte sofort die Bilder aus diversen
Internetforen im kopf, auf denen die zersprungenen Verteilergetriebe bzw. Differezialtrieblinge anderer
40er zu sehen waren.
Ich stieg aus, beugte mich unter den FJ40 und erblickte genau das zuvor Beschriebene…
Das Verteilergetriebe war förmlich gesprengt worden. Gut, dass sich das Schutzblech darunter befand, denn
die beiden Getriebehälften waren duch nichts mehr miteinander verbunden. Eine Hälfte ruhte komplett
auf dem Blech.
Rien ne va plus!!! Zum Glück ist man ja auf einem Treffen nie allein und so bekam ich schnell Hilfe zur
Bergung. An dieser Stelle einen ausgesprochen herzlichen Dank an Matthias, Wolfgang, Harald und die
Keba Crew!
Naja, shit happens und wie ich immer betone, man muss immer das Positive in allen Dingen finden, war
selbst bei diesem Malör festzuhalten, dass ich das Getriebe eh in diesem Jahr noch tauschen wollte, da es
schon lange unschöne Geräusche von sich gab, und ich froh sein konnte, dass mir das nicht ein paar wochen
zuvor auf 3000 metern in den Alpen passiert ist oder irgendwann in der Wüste! Und ich hatte nun WIRKLICH
einen Grund, an das Getriebe dran zu gehen, was ich vielleicht aus Faulheit bis auf weiteres nicht
getan hätte :))

Ich holte meinen FJ kurze Zeit später aus Botenheim ab nach hause, wo ich zügig daran ging, ein Ersatz-
getriebe aufzutreiben, es zu überholen und einzubauen. Das ist mittlerweile geschehen. (Dazu gibt es
später noch Bilder und Text an anderer Stelle)

Der Rest des Treffens war dennoch gelungen und sehr interessant, indem man wieder viele neue Dinge
gesehen hat (u.a. einen FJ aus Texas mit allem möglichen Abgas Schnickschnack unter der Haube,
was ich noch nie live gesehen habe) sowie nette Gepräche führte in geselliger Runde.
Und das Wetter spielte auch sehr gut mit –
Was will man mehr?

Gruß Felix

Nr 011