BFG-Frühjahrs-Treffen in Grefrath

Am zweiten Aprilwochenende (9./10.04.2011) fand das internationale Frühjahrs-Treffen der Blattfeder-Gang statt. BFG-No.001 hatte zu diesem Treffen in seinem neuen Domizil eingeladen.

Angereist waren No.011 aus Hagen, No.002 aus Franken und No.010 und No.011 aus Norwegen. Sie hatten unseren Freund Finn aus Dänemark im Reisegepäck. Finn ist kein Unbekannter – nicht nur in der dänischen Offroad-Szene!
Anwesende Mitglieder waren: No.011, No.010, No.009, No.008, No.007a, No.007b, No.005, No.004, No.002, No.001.5 und No.001.

Hier ein Bericht von Felix, No.011:

Alles begann damit, dass die norwegischen Mitglieder Runar, No.010, und Jan-Terje, No.009, eine längere Ausfahrt mit dem neuem Turbokit in Runars alten HJ60 planten.

So ergab sich für die beiden eine kleine Rundreise durch Deutschland, wo sie erst in Franken bei Johannes, No.002, Station machten, um sich kurz darauf mit ihm auf den Weg nach Nord-Westen zu machen und so am 09. April 2011 bei Wolfgang, No. 001, eintrudelten, wo sie bereits von ein paar weiteren LandCruisern und deren Fahrern erwartet wurden.

Ich war schon ein Weilchen bei Wolfang und kurz nach dem ersten Bier vernahm man aus der Ferne vertraute Motorengeräusche, die besagte Mitglieder schon wohlklingend ankündigten. Wolfgang und ich schnellten vors Haus, als die beiden hochbeinigen 60er von Johannes und Runar die kleine Straße hinunter ihrem Ziel entgegenwalzten.

Herzlich wurde einander begrüßt und Wolfgangs Vorgarten wurde um zwei LandCruiser reicher. Ergänzend zu den beiden weißen, dort heimischen, BJ42 und 45 und meinem beigen FJ40.

Die beiden „Wikinger“ waren zu dritt im HJ60, denn sie hatten noch Finn aus Dänemark dabei, der auch vom LandCruiser-Virus infiziert ist (HDJ80).

Kurze Zeit später kamen auch Harald, No.003, mit Sohn Matthias und seinen 3 „Schätzchen“ aus der Nachbarschaft herüber. Der Vorgarten erfreute sich einer stetig wachsenden Verzierung aus J4- und J6-Schönheiten und wurde gleichzeitig eine immer größere Gefahr für Nichtsahnende Passanten, die beim „-Boah, is ja geil!“-Blick zur Seite Gefahr liefen, sich oder ihr Vehikel aufgrund unerwarteter Ablenkung vor den nächsten Baum bzw. die nächste Laterne zu setzen…

Bei Spitzenwetter genossen alle das Draußensitzen auf Wolfgangs gemütlicher Terrasse und es wurde nach gewohnter Manier gefachsimpelt und gescherzt.

Im Laufe des Tages kam auch noch Thomas, No.008, vorbei, dessen frisch restaurierter BJ42 bislang bescheiden in Wolfgangs Garage verweilte, dann aber schnellstens auch zum entgültigen Füllen der Wiese vorm Haus beitrug und damit das Bild der Flotte perfekt machte.

Bei so einem zahlreichen Erscheinen von (fast allen!!!) Mitgliedern war natürlich das komplette Tages – und Abendprogramm gesichert und so wurde erstmal per Grill fürs leibliche Wohl gesorgt und den ganzen Nachmittag lang einer nach dem anderen Cruiser gegeneinander ausgetauscht und durchs Dorf geheizt.
Sehr interessant war natürlich Runars neuer, australischer Turbo, den er auf den originalen 2H-Motor montiert hat und der jetzt wirklich beeindruckt, sowohl im Fahrverhalten als auch vom Sound her.

Für mich war es u.a. sehr schön, mal wieder einen BJ42 mit 3B gefahren zu sein, da ich ja auch mal einen als Zweitwagen hatte und Harald schwebte auf Wolke 7, als er im FJ40 durch die Gemeinde blubberte und in ihm frühe Zeiten wieder auflebten, als Benzin noch Benzin war und er damals auch noch stolzer Besitzer eines so edlen Benzin-Toyotas war.

Am Abend versammelte man sich standesgemäß um DIE BüüS, welche nach kurzem Anheizen wie immer rot glühend den Umhersitzenden eine wonnige Wärme spendete. Matthias Gitarre untermalte die angenehme Atmosphäre und es wurde weiterhin viel gefachsimpelt, erzählt, gelacht und alte Running-Gags von der Tunesien Tour 2010 rezitiert.

So wurde es langsam immer dunkler, man sah den Mond und die ihm entgegenfliegenden Funken aus dem Büüsrohr, ein paar alte Petroleumlampen flackerten im Hintergrund, als wie aus dem Nichts in hörbarer Entfernung das kernige Brummen eines 1HZ zu vernehmen war… Ich ging mit Jan und Runar zur Straße und dort begrüßten wir Markus und Aicha, No.007a und No.007b, die sich mit ihrem 75er-Reisemobil zu unserer Runde hinzugesellten.

Nach und nach kamen alle aus dem Garten nach vorne und für kurze Zeit wurde die Talkrunde vors Haus verlegt, da ja nun noch ein weiteres Gefährt begutachtet werden konnte und man den Anblick der Reihe aus den vielen alten LandCruisern im Mondschein für einen Moment der Büüs vorzog.

Nach und nach gesellten sich alle wieder in die Gartenrunde und wir ließen den Samstagabend noch eine ganze Weile ausklingen. Jedoch hatten die Skandinavier am Sonntag den Fährtermin ziemlich früh, so dass wir relativ zeitig in den Nicht-Blatt-Federn versunken sind.

Am Sonntag zwischen 7 und 8 in der Früh traf man sich zum Frühstück in der Garage neben Thomas BJ42, bevor die drei Fernreisenden um 8 Uhr wieder in Runars roten HJ60 stiegen, um das Boot von Dänemark nach Norwegen nicht zu verpassen.

Der weitere Verlauf dieses Tages gestaltete sich für die Übriggebliebenen zunächst klassisch sonntäglich, bis gegen Nachmittag wieder Schwung aufkam und man sich in eines der Fahrzeuge setzte, um ein erfrischendes Ründchen in der Umgebung zu cruisen. Dabei kam ich mal in den Comfort-Genuß von Johannes HJ60 und er wiederum fuhr erstmalig im Leben Benziner-Toyota.

Im weiteren Verlauf des Sonntagnachmittags verabschiedeten sich dann Harald und Matthias, während langsam auch dieser Tag bei bestem Wetter sehr angenehm und „rund“ dem Ende entgegen ging. Ich fuhr am frühen Abend, da ich noch in Köln erwartet wurde. Und so ging ein sehr schönes Gang-Treffen zu Ende, das in dieser Form gerne wiederholt sei, immer, wenn sich Zeit und Gelegenheit findet, sodass möglichst viele Mitglieder daran teilnehmen können!

Nachfolgend einige Impressionen, festgehalten von Harald, No.004: