Sizilien

 

Es ist dunkel, der Regen prasselt an der Windschutzscheibe und der Cruiser wird immer wieder von Windböen erfasst und durchgeschüttelt. Zu allem Überfluss ist die Autobahn wegen einer Baustelle einspurig und windet sich den Berg hoch. Egal, Schwung halten und Kilometer fressen heißt die Devise. Es ist November und wir sind in Süditalien, weit hinter Neapel auf dem Weg nach Sizilien. Irgendwo halten wir an einem Autogrill, übernachten und machen uns am Morgen weiter Richtung Süden, nach Villa San Giovanni und mit der Fähre überzusetzen.

Der Enta, Vulkan und der Berg der Berge. Er ist weithin sichtbar und bestimmt das Leben auf Sizilien.

Die Überfahrt ist kurz und wir kommen schnell im Messina an. Dort ereilt uns die Idee die Autobahn zu meiden und einem malerischen Küstensträßchen den Vorzug zu geben. Um es gleich vorweg zu nehmen, in Messina keine gute Idee.

Doch das wussten wir erst hinterher, also auf ins Getümmel! Doch mit der Zeit werden die Straßen kleiner und der Verkehr dichter. Wir biegen mehrfach ab, kommen deutlich schlechter voran. Die Gassen sind zugeparkt, der Verkehr schlängelt sich irgendwie durch und es geht eng zu- wenn man mit dem Panda unterwegs ist. Da der Toyo doch etwas mehr Platz in Anspruch nimmt wird die besinnliche Stadtfahrt zu einem Onroad-Ttrialparkur. Nach zahlreichen Sektionen, kommt uns irgendwo zwischen den Häuserschluchten die Erkenntnis, dass es hier doch kein Küstensträßchen gibt, wir müssen zurück Richtung Autobahn.

Bei San Alessio erreichen wir endlich einen Campingplatz, der Platzwart spricht deutsch. Natürlich hat er auch einen guten Tipp, wo wir essen gehen können. Das Lokal Heißt No One und wir befürchten Touristenfütterung. Beim Vorbeigehen sieht es dann doch mehr nach Dorfkneipe aus was auch nicht mehr Hoffnung macht.

Doch Einheimische sitzen an den Tischen, ein gutes Indiz. Und das Lokal ist ein Volltreffer. Wir schlemmen: Lasange und Cannelloni hausgemacht, danach die unverschämt leckeren Arranchini und selbst gemachtes Eis.

Sieht gut aus und schmeckt noch besser. Die sizilianischen Arranchini

Am nächsten Tag steht eine Ethnaumrundung an, ein Hochgenuss: tolle kleinere und vewundene Bergsträßchen schlängeln sich mit leichtem Höhenunterschied um den Vulkan.

Die Schlucht von Alcantara liegt unweit der Ringstraße und beeindruckt durch ihre Basaltformationen, die hinter dem Engpass noch schöner sein sollen. Leider scheint das Wasser scheint durch Abwasser verunreinigt zu sein.

Der Weg führt durch die schöne Landschaft, über riesige Lavafelder zu den kleinen Dörfern. In diesen Dörfern geht es dann im Zickzack durch enge Gassen die für italienische Kleinwagen ausgelegt sind. Das ganze ist toll arrangiert mit gutem Wetter, herrlichen Ausblicken auf den rauchenden Vulkangipfel und durchweg pikant abgestimmt mit der einheimischen Fahrweise- zwar schnell, chaotisch und trotzdem  miteinander. Für die suhizidgefährdeten Kleinwagenpiloten wir sind nur ein Hindernis auf ihrer Rekordjagd, das man sportlich nimmt, ohne Gehupe und Geschimpfe- Toleranz ist das Zauberwort- einfach toll!

Die Hauptverkehrsstraße führt durch ein Städtchen. Hier wird stets miteinander gefahren einfach herrlich!

Nach einer ruhigen Nacht in Nikolosi wollen wir diesmal den Berg hinauf, es kommt Arbeit auf den Cruiser zu. Die Straße kreuzt immer wieder Lavafelder und man bekommt einen Respekt vor den gigantischen Massen die hier glühend den Hang hinab geflossen sind.

Die Straße schlängelt sich malerisch durch die Lavafelder und man ist fasziniert von der Urgewalt der Erde.

Von der genüsslichen Fahrweise ist heute nicht viel übrig geblieben. Nach den Kehren muss der 2. Gang deutlich höher gedreht werden, der 1HZ brüllt, bis der 3. wirklich passt. Die bessere Alternative ist im Hirn des Sportprogam zu aktivieren. In der Praxis heißt das den 75-er zügig im 3. durch die Kurve zu treiben und im Scheitelpunkt voll aufs Gas zu gehen um so genug Schwung mitzunehmen. Das klappt zwar nicht immer macht aber trotzdem Spaß.

Die Lava macht keinen Halt, das Dach ist das einzige was von diesem Haus noch sichtbar ist, ein beliebtes Fotomotiv.

Nach der Berghatz bieten sich oben zahlreiche Parkmöglichkeiten. Wer will kann mit einer teuren Seilbahnfahrt weiter Richtung Gipfel. Doch der Etna hat nicht einen zentralen, sondern eine Vielzahl von Kratern. Wir lassen den Toyo hier stehen um einige zu Fuß unter Augenschein zu nehmen. Die Sicht ist herrlich, doch ausgerechnet heute schläft der Vulkan.

Der Vulkan schläft als wir näher kommen. Trotzdem kann hier schnell ein gewaltiges Inferno losbrechen.

Hier machen wir einen Rundgang zu 2 von den 7 Kratern des Vulkans.

Nach der Besichtigung geht es vom Parkplatz zum Refugio Citelli, denn auch hier gibt es einen schönen Rundwanderweg durch traumhafte Birkenwälder, über Lavafelder an einem Krater vorbei. Lilu, unsere Fellnase, ist mit ihrem selektiven 4- Pfotenantrieb geradezu prädestiniert für diese Tour und hat entsprechend Spaß.

Wer am Rifugio Citelli dem Wanderweg gelangt zu diesem Märchenwald. Die Weiße Rinde steht im Kontrast zum schwarzen Boden und lässt alles surreal erscheinen.

Wir sind verschwitzt und wollen die Nacht auf einem Campingplatz an der Küste von Brucoli verbringen. Wenn man dem Reisefürer glauben darf, ist er gepflegt und man hat einen grandiosen Ausblick über die Bucht auf die Stadt Catania. Als wir ankommen spiegeln sich Lichter der Stadt malerisch sich im Meer. Nur der Platz ist geschlossen. Die nächste Alternative ist der Campingplatz in Catania. Also 40km zurück und ab in den hektischen Stadtverkehr. Auf der eigentlich 2-Spurigen Straße steht man vor der Ampel grundsätzlich in einer Viererreihe, mittendrin die Polizei. Natürlich geht es dahinter geordnet zu und es stehen nur 3 Fahrzeuge nebeneinander. Als die Ampel umspringt sortiert sich das Chaos von alleine. Einfach nur mitschwimmen heiß die Deviese und siehe da wir kommen heil an.

Siracusa heisst das nächste Ziel auf unserer Reise. Die Sonne scheint und die Temperaturen sind angenehm, als wir durch die Ruinen schlendern.

Die kleine Arena in Siracusa ist nicht besonders gut erhalten, im Gegnesatz…

…zum Theater, dass bewusst die Bucht als malerischen Hintergrund hatte.

Am Nachmittag erledigen wir gleich die kurze Verbindungsetappe nach Agrigento, Schließlich sind wir hier im Urlaub. Nur 210km und fast 4 Stunden später erreichen wir unser Ziel. Agrigento ist bekannt durch das Valle dei Templi, eine Reihe von Tempeln die malerisch auf einem Hügel aufgereiht waren. Durch schwere Erdbeben sind bis auf einen nur deren Reste zu erkennen. Beim Rundgang beeindrucken die Ruinen und der Tempel des Apollo.

Der fantastisch erhaltene Tempel des Apollo im Valle dai Templi.

Dieser Tempel wurde durch die ersten Christen zu einer Kirche umgebaut und die Zwischenräume zwischen den Säulen waren ausgemauert. So stabilisiert konnten ihm die Erdbeben nichts anhaben. Erst im 18. Jhd. wurden die Mauern entfernt und das Bauwerk ist seitdem er wieder als Tempel erkennbar.

Von anderen Tempeln sind nur noch die Ruinen erhalten, die aber nicht weniger beeindruckend sind.

Nach der Besichtigung heißt es wieder Aufsitzen und weiter nach Selinunte. Auf den 100km dorthin gehen mir 2 Dinge durch den Kopf, 1. was aus dem Tempel wird, wenn nun ein Erdbeben kommt- Liebe Sizilianer never change a running System! Und 2. ob Johannes mir nicht einen Aufkleber machen sollte- Entschuldigung wir haben keine Zeit, wir sind im Urlaub.

Bei Selinunte sind Siedlungen und Tempelanlagen der Griechen zu bestaunen. Und wieder haben Erdbeben die Bauten wie Kartenhäuser einfallen lassen. Trotzdem hat man in liebevoller Kleinarbeit die unzähligen Fragmente eines Tempels sortiert und anschließend wieder aufgebaut.

Ein Puzzle in XXL, der wieder aufgebaute Tempel in Selinunte.

Doch gleich daneben liegen die gigantischen Trümmer der anderen Bauten. Beim Gang durch die Ruinen sind wir immer wieder von der gigantischen Größe der gehauenen Steinblöcke beeindruckt.

Der Tempel daneben im „Urzustand“. Die Größe der Teile ist äußerst beeindruckend.

 Sie stellen selbst mit den heutigen Möglichkeiten eine Herausforderung da. Mit welchen technischen Mitteln haben es die Griechen geschafft diese Gewichte zu transportieren und anschließend in über 10m Höhe zu heben?

Am Abend spielen wir noch Hundeversenken, ein Spiel bei dem alle Spaß haben, vor allem unserer Fellnase

Am Nächsten Tag statten wir noch gleich dem Steinbruch, der ca. 10km entfernt liegt, einen Besuch ab. Dort kann man gut erkennen wie riesige Steintonnen von ca. 2,2m Durchmesser und über 3m Höhe aus dem Stein gehauen wurden. Es scheint als wurde der Steinbruch fluchartig verlassen. So bekommen Wissenschaftler und Besucher zumindest teilweise einen Einblick wie Säulen entstanden sind.

Der Steinbruch von Selinunte: Man bekommt einen guten Eindruck wie die großen Teile für die Tempel von Hand gehauen wurden.

Am Rande erwähnen möchte ich den Parkplatz des Steinbruchs, hier gibt es nicht nur fließendes Wasser sondern auch keine Häuser in der Nähe. Wer also auf der Suche nach einem idyllischen Übernachtungsplatz ist wird hier garantiert fündig.

Doch wir ziehen weiter nach Norden, hier sollte es Campingplätze in Hülle und fülle geben, die dann eine Basis für Touren in das Landesinnere geben.

Auf dem Weg nach Norden kommt man an Segesta vorbei, das ganz im Westen liegt. Hier sind noch ein Tempel und die Reste mehrere Zivilisationen zu sehen.

Doch wie immer hat da noch die Realität ein Wörtchen mitzureden … Wir fahren auf einer kleinen Straße durch die Küstenörtchen Richtung Capo San Vito. Es ist bedeckt, kühl und regnerisch. Ich hätte nicht gedacht, dass sich das Wetter hier so deutlich unterscheidet. Und es kommt noch schlimmer: Geschäfte, Bäckereien und Restaurants geschlossen, die Fenster verrammelt, die Parkplätze sind leer und es ist kein Mensch oder Tier zu sehen. Endzeitstimmung überkommt uns. Wir übernachten am Strand.

Unser Schlafplatz am Strand, doch Badewetter ist was Anderes.

 Am Morgen geht es südlich von Palermo ins Hinterland. Die kleinen Straßen winden sich durch die bergige Landschaft.

Auf diesen kleinen, verwundenen Sträßchen geht es ins Hinterland.

Steilpassagen oder Serpentinen bleiben aus, das dass man selbst mit dem 75-er ganz entspannt Cruisen und die Panoramen auf sich einwirken lassen kann. Weiter im Inneren wird es hügeliger was uns dann mehr und mehr an die Toskana erinnert.

Die hügeligen Formationen ändern sich laufend und machen Lust tiefer ins Hinterland einzudringen- leider hatten wir andere Pläne…

Auf dem Weg zur Küste finden wir ein herrlich desolates Sträßchen, das man zum Glück dem Verfall überlässt. Natürlich lassen wir uns so ein Schmankerl nicht entgehen und genießen die holprige Offroad Passage.

Eine Straße mutiert zur Schotterpiste- so was kann man sich doch nicht entgehen lassen.

Doch leider bleibt die Suche nach einem schönen Übernachtungsplatz wieder erfolglos. Morgens ist es immer noch bedeckt, dafür hat der Wind ordentlich zugelegt. Planänderung, wir machen als ersten einen Abstecher nach Cefalu.

Cefalu- ein sehenswertes Küstenstädtchen das in der Saison allerdings mehr als gut besucht ist.

Das malerische Küstenstädtchen ist bekannt, in seinen schmalen Gassen gibt es alte Häuser, Restaurants, Läden und Pasticcerien. Logisch in der Saison fällt hier täglich eine Invasion von Touristen ein, doch heute ist das Getümmel sehr überschaubar und wir können genießen.

Die kleinen Gassen laden zu flanieren ein- und natürlich werden die Vorräte- und besonders die Leckereien wieder ergänzt.

Ein echter Italiener, der seine Heimat mobilisiert hat. Schön das sich seine Mutter wieder an ihm erinnert.

Apropos genießen. Das Dolce (Süßes Gebäck) ist eine Späzialität Siziliens. In den Pasticcerias gibt es das unwiderstehliche Gebäck, das natürlich immer nach Art der Hauses gemacht wird. Logisch das es diese Pasticcerien in jedem Dörfchen gibt, die schmackhaften Vorräte können also täglich ergänzt werden. Gleiches gilt natürlich auch für die Panetterien, wo wir täglich frisches Brot kaufen. Und nein, es ist wirklich keine Gute Idee nach Sizilien zu fahren um ein wenig Winterspeck loszuwerden.

Blick auf die Fischerbötchen, in den Reisführern sah das freundlicher aus.

Am Strand von Cefalu scheuchen wir Lilu ins Wasser und nutzen die Zeit für eine Krisensitzung. Das Wetter dürfe nicht besser werden und die Endzeitstimmung tut ihr übriges- der Norden lebt vom Badetourismus und die Badesaison ist definitiv vorbei! Wir haben 2 Möglichkeiten entweder über die Berge zurück in den Süden oder zum Stromboli. Wir entscheiden uns für letzteres. Das Ziel ist 150 km entfernt und heißt Milazzo denn von hier legen die Fähren nach Stromboli ab. Stromboli, Insel und einer der aktivsten Vulkane der Erde, der mehrmals täglich Lava speit. Wir wollen nachts zu der Stelle an der die Lava ins Meer fließt und im Dunklen den Kampf der Elemente zusehen. In Milazzo halten wir uns nördlich, denn wir brauchen einen Übernachtungsplatz und eine Dusche wäre seit Tagen auch mal wieder fällig. Doch dieser ist verlassen und verwahrlost. Zurück nach Milazzo. Die Stadt ist voll, es geht hektisch zu. An den Abfallsammelstellen liegen Berge von Müll, die Stadt hat ein dringendes Entsorgungsproblem! Egal, wir wollen zum Vulkan. Doch nach intensiver Recherche kommt die Ernüchterung. Außerhalb der Saison fährt nur die reguläre Fähre und auch nur wenn das Wetter stimmt, da es in Stromboli nur einen Anleger und keinen Hafen gibt. Folglich sitzt man dann für ein paar Tage oder eine ganze Woche auf der Insel fest.

Jetzt wissen wir auch, dass wir in Cefalu die falsche Entscheidung getroffen haben und flüchten nach Süden, nach San Alessio zu Josef. Hier verbringen wir noch 2 Tage zum Baden und Entspannen.

Endlich wieder im warmen und freundlichen Süden. Der traumhafte Blick von Taormina auf die Küste.

Durch den Flop im Norden waren wir wieder einmal zu schnell unterwegs und es gilt die gewonnene Zeit sinnvoll zu nutzen. Wir brechen auf nach Pompeii!

Wir kehren Messina und somit Sizilien den Rücken, denn wir wollen uns noch einiges auf der Rückfahrt ansehen.

Marcus 007a

Tipps Sizilien:

Anreise:

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten nach Sizilien zu kommen, entlang der Ilaienische Küsten gibt es diverse Häfen von denen die Fähren ablegen. Interessant sind in der Regel 2 Varianten, im Norden ab Genua oder ganz im Süden Villa San Giovanni. Welche Verbindung man wählt ist eine Frage der Wirtschaftlichkeit und der persönlichen Vorlieben.

Für den, der lieber nach Süden fährt, bieten sich als Zwischenstopp Rom oder Pompeii an um der Autobahn einen Tag den Rücken zu kehren.

Zu Rom, der ewigen Stadt ist eigentlich mehr als Genug geschrieben. Ja der Petersdom ist auf jeden Fall einen besuch wert,  und der Eintritt zum besteigen der Kuppel gut angelegt.

Von der Kuppel aus hat man ein beeindruckendes Panorama über die ewige Stadt und auch der Dom selbst imponiert durch seine Größe

Das Colluseum ist zwar größer, aber nicht so gut erhalten wir das in El Jem (Tunesien). Wer schon dort war wird in Rom enttäuscht sein.

Das Colusseum ist Riesig und nicht so gut erhalten, aber trotzdem einen Besuch wert!

Übrigens, für einen Euro kann man 90 Minuten lang nach Belieben mit Bus und Bahn durch die Stadt fahren!

Aber auch Pompeii weiß zu beeindrucken.

Für den Zwischenstopp bietet sich  der Campingplatz Zeus an. Er liegt direkt am Haupteingang zu den Ausgrabungsstätten. Für 17€ bekommt man nicht nur einen guten Stellplatz mit guten sanitären Anlagen, sondern kann auch bis 16:00 Uhr am nächsten Tag bleiben. Perfekt!

Der Eintrittspreis der Ausgrabungsstätten erscheint zwar auf den ersten Blick recht hoch, angesichts des gebotenen doch angemessen. Man sollte sich die Zeit nehmen die kostenlosen Broschüren zu lesen um besser zu verstehen was es für den Besucher zu entdecken gibt, denn durch deren schlagartigen Untergang wurde das Leben für fast 2000 Jahre konserviert. Man schlendert auf den ausgegrabenen alten Straßen, blickt in die Häuserruinen, auf die herrlichen Mosaike der Höfe und bekommt einen Eindruck wie die Römer seiner Zeit lebten.

Ein Blick durch die alten Gassen auf den Vesuv.

Einige Häuser und deren Fronten wurden rekonstruiert, vieles ist jedoch im original erhalten, selbst die bunten Wandmalereien.

Die erhaltenen Wandmalereinen lassen den Besucher nur erahnen wie bunt die Hauser verziert gewesen sein müssen.

Leute es gibt viel zu entdecken also nehmt euch die Zeit es ist wirklich interessant!

Essen in Sizilien:

Wer die Sizilianische Küche kennen lernen möchte, sollte sich nicht von toll beleuchteten Restaurants oder Bunten Flyern verblenden lassen, dort ist man in der Regel Touristisch eingestellt. Stehen vor den Restaurants die einheimischen Fahrzeuge, Sitzen Sizilianer an den Tischen ist das Essen gut- auch wenn es nicht so scheint.

Holen die Leute in einer Pizzeria ihre Feierabendpizza steht dort garantiert ein Holzofen – den forno a legno- und dann seid ihr goldrichtig.